Rot-weiße Johanniter-Flotte am Maschsee


juh_001290.jpgStrahlender Saisonauftakt der Stauhilfe- Motorräder: Für die Stauhelfer der Johanniter- Unfall-Hilfe e.V. (JUH) beginnt am zweiten Märzwochenende die Saison 2008. Am Maschsee in Hannover gab Bundesvorstand Rainer Lensing den Startschuss. Mit strahlendem Sonnenschein startete die Johanniter-Motorradflotte rechtzeitig vor dem Osterreiseverkehr in die Stauhilfe-Saison 2008. Zuvor präsentierten die Fahrer ihre rot-weißen Maschinen mit einem Korso entlang des Maschsees. Bundesvorstand Rainer Lensing und Landespfarrer Wulf-Lothar Köppe begrüßten die Fahrer und Gäste der JUH und schickten die Motorrad-Sanitäter „mit Gottes Segen“ in die Saison. Die ehrenamtlichen Stauhelfer sind an den Wochenenden und an besonders unfallträchtigen Streckenabschnitten im Bedarfsfall auch unter der Woche im Einsatz. „Die Rettung, Gestaltung und Lenkung im Verkehr sind die bedeutenden Aufgaben der Staumotorradhelfer“, betonte Bundesvorstand Rainer Lensing. „Als elementarer Bestandteil der ehrenamtlichen Arbeit der Johanniter sind unsere rot-weißen Retter, die einen Großteil ihrer Freizeit opfern, ein wahres Aushängeschild für freiwilliges Engagement in unserer Gesellschaft.“

Polizeihauptkommissar Hartmut Hartke, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Autobahnpolizei, lobte in seiner Rede die gute
Zusammenarbeit zwischen JUH und Polizei: „Die Stauhilfe auf der Autobahn ist ein komplexes und vielschichtiges System bei dem viele Rädchen ineinander greifen müssen. Die Johanniter-Stauhelfer leisten hier einen wichtigen und wirkungsvollen Beitrag. Sie unterstützen mit ihrem Einsatz die offiziellen Aufgaben der Behörden zur Sicherheit und Betreuung der Verkehrsteilnehmer.“

Von den Standorten Ahlhorn, Flensburg/Schleswig, Lübeck, Seevetal/Hamburg, Stade, Schwarmstedt, Porta Westfalica, Gronau/Hildesheim, Braunschweig, Hannover und Göttingen aus sind die 22 Maschinen der Stauhilfe Nord im Einsatz. Die Erhöhung der Einsatzmotorräder um fünf Maschinen gegenüber dem Vorjahr wird auch die Gefahrenzonen an den neuen Großbaustellen an der A1
zwischen Hamburg und Bremen entlasten, die in diesem Frühjahr dort eingerichtet werden.

Die Johanniter auf ihren schnellen Maschinen helfen in Kooperation mit der Autobahnpolizei bei der Beseitigung von Stauursachen, dem Heranführen von Pannenhelfern oder der Versorgung erschöpfter Autofahrer. Außerdem werden auch Tipps für Umleitungsalternativen speziell am Nadelöhr Hamburg und an der A2 gegeben. Neben medizinischem Material gehören Straßenkarten und Erfrischungen sowie für Kinder Reisespiele, Malutensilien und Kuscheltiere zur Standardausstattung der Stauhelfer.

Spendenkonto:
JUH, Stichwort: Stauhilfe, Bank für Sozialwirtschaft Köln, Konto 431 00 01,
BLZ 370 205 00.

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