Neues Einsatzfahrzeug für Borkumer Wasserrettung


Für den Rettungseinsatz auf der Insel Borkum (Niedersachsen) steht dem DLRG-Wachpersonal ab der Badesaison 2009 ein Lada Niva 4×4 zur Verfügung.

Der russische Geländewagen verfügt über einen 1,7-Liter-Benzinmotor (60 kW/82 PS, Höchstgeschwindigkeit 137 km/h) und permanenten Allradantrieb mit zentraler Differentialsperre. So können die Wasserretter die Einsatzstellen an den weitläufigen Stränden Borkums schnell erreichen.

Seinen ersten Rettungseinsatz hat der Dreitürer auf Borkum bereits hinter sich. Noch befindet sich das Fahrzeug in der Erprobungsphase. Anfang Mai 2009 soll es offiziell in Dienst gestellt werden. Bis dahin wird der Offroader mit dem notwendigen Rettungs-Equipment ausgestattet.

Foto: DLRG Niedersachsen

5 Responses to “Neues Einsatzfahrzeug für Borkumer Wasserrettung”

  1. Michael Kraus on September 24th, 2008 13:54

    Wow – mutige Entscheidung.
    Kein Protz-Auto – sondern ein kleines wendiges und vor allem sehr bewährtes und robustes Fahrzeug ohne überflüssigem Elektronik-Schnick-Schnack wird hier eingesetzt.
    Hier sieht man, dass man auch mit Augenmaß sachgerechte und wirtschaftliche / preiswerte Lösungen umsetzen kann.
    Bravo.

    Grüße aus dem Südwesten der Republik.
    Michael

  2. Muschenheim on September 28th, 2008 20:31

    Es ist gut das es ein Fahrzeug gibt mit dem Leute vom Strand bzw. Dünen gerettet werden können, die Problematik besteht aber vielmehr darin das das Rettungsdienst Personal nicht zum Verletzten kommt. Soll sich der Verletzte mit einer Wirbelfraktur hinten in das Auto zwängen? Nein dieses Fahrzeug ist nur eine Spielerei. Die Verantwortlichen sollten sich über eine anständige Lösung Gedanken machen und nicht ein Fahrzeug zulassen das keinerlei nutzen hat.

  3. Thorsten on Oktober 5th, 2008 21:01

    Tja Wasserrettung bedeutet halt nicht, hauptsächlich einen Transport zu übernehmen, dafür ist der landgebundene Rettungsdienst vorhanden. Die Wasserretter müssen halt erst mal den Verletzten aus dem Wasser an den Strand bekommen. Danach kommt dann entweder der Allrad-RTW oder der RTH zum Einsatz. In einen Smart als First Responder Fahrzeug, ist auch ein liegend Transport nicht möglich! 😉

    Daher kann ich mich dem Michael nur anschließen, eine interessante Entscheidung!

    Gruß aus dem Sauerland
    Thorsten

  4. Muschenheim on Oktober 9th, 2008 11:54

    genau die dlrg ler fahren mit dem fahrzeug ins wasser und holen die leute aus dem wasser. hallo gehts noch. der bodengebundene rettungsdienst darf nur auf befestigten wegen fahren. die bergung vom strand ist einzig und allein feuerwehr sache, so ist es gesetzlich festgeschrieben.

  5. muggi on November 22nd, 2008 05:55

    @Muschenheim

    Dieses Fahrzeug ist nicht zur Menschenrettung gedacht. Sieht man doch 😀 Dieses Fahrzeug ist dazu gedacht, Material und Personal zu einer Einsatzstelle (egal ob im Wasser oder am Strand) zu bringen.
    Abgesehen davon, dass du Verletzte nur in dazu zugelassenen Fahrzeugen transportieren darfst. Die Entscheidung für den Lada ist die Beste die getroffen werden konnte. Super Leistung, für relativ geringen Unterhalt. Das Platzangebot mag nicht das Beste sein, aber es reicht für eine Erstaustattung.

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