Neuer GW-Sanitätsdienst beim DRK Nordhorn


Über einen neuen Gerätewagen-Sanitätsdienst freut sich die Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Nordhorn (Niedersachsen). Als Basis dient ein Mercedes Vario 816 D (115 kW/ 156 PS). Der Aufbau stammt von Ewers, die elektrischen Installationen führte WAS aus.

Zur fahrzeugtechnischen Ausstattung gehören eine Differenzialsperre sowie eine Kugelkopf- und Maul-Kupplung mit 12-Volt- und 24-Volt-Elektrik. Die luftgefederte und absenkbare Hinterachse reguliert das Fahrzeugniveau und erleichtert das Be- und Entladen. Hänsch lieferte die beiden Lichtbalken DBS 3000 LED sowie die LED-Frontblitzer Sputnik nano. Die akustische Sondersignalanlage ermöglicht ein Stadt-, Land- und Kompressorsignal sowie Sprachdurchsagen.

Für Licht an der Einsatzstelle sorgen die Geräteraumbeleuchtung, ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast am Heck mit 1000-Watt-Halogenscheinwerfern, eine Xenon-Umfeldbeleuchtung sowie Manövrierscheinwerfer. Eine reflektierende Konturmarkierung und eine Rückfahrkamera mit Nachtsichtmodus erhöhen die Sicherheit.

An Bord von „Rotkreuz Nordhorn 60/69“ sind ein tragbarer Stromerzeuger, ein Dauergebläse- und ein Gestänge-Zelt plus Zeltheizungen, ein AED Laerdal HeartStart FR2+ sowie zehn Notfallrucksäcke PAX Wasserkuppe III nach DIN 13155, die zusätzlich mit Sauerstoff, Intubationsset und Pulsoxymeter bestückt sind.

Das Fahrzeug löst einen fast 25 Jahre alten Vorgänger auf VW/MAN ab, von dem die Nordhorner einige Ausrüstungsgegenstände übernahmen. An den Beschaffungskosten von rund 130.000 Euro beteiligte sich der DRK-Landesverband mit 12.500 Euro.

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