Neuer Fuhrpark für DRK-Mittelhessen


Marburg (pr) – Beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen werden im Juli und August dieses Jahres 35 neue Rettungswagen und sechs neue Notarzt-Einsatzfahrzeuge in Dienst gestellt.  Alle drei Jahre tauscht das Unternehmen seine Einsatzfahrzeuge aus.

Beim Grundfahrzeugtyp für die Rettungsfahrzeuge greift das Unternehmen zum zweiten Mal auf den Renault Master zurück. „Wir haben bei unserer letzten Fahrzeuggeneration sehr gute Erfahrungen mit Renault gemacht“, erklärt dazu Geschäftsführer Markus Müller. Der Innenausbau der Fahrzeuge wurden jedoch noch einmal auf den Prüfstand gestellt.

Der DRK-Rettungsdienst Mittelhessen legt Wert darauf, ausgehend von den Erfahrungen des Rettungsfachpersonals, den Innenausbau regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Ein vollständig ausgebauter Prototyp rotierte darum im Frühjahr dieses Jahres für einige Wochen über die Wachenstandorte und wurde hier von den Mitarbeitern im Einsatz getestet. Ihre Rückmeldungen gingen in das endgültige Innenausbaukonzept ein.

Mit dem Fahrzeug wurde die notfallmedizinische Ausstattung umfassend erneuert. Weiterhin wurde mehr Stauraum dafür geschaffen, ebenso mehr Arbeitsfläche für das Personal. Um die Geräuschbelastung im Innenraum zu reduzieren, wurde die elektronische Sirene nicht mehr auf dem Dach, sondern in der vorderen Stoßstange platziert.

Zeitgleich werden sechs neue Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) des Typs Renault Espace in Dienst gestellt, die an Standorten Marburg, Gießen, Kirchhain und Wolfgruben zum Einsatz kommen werden. Zwei Fahrzeuge dienen als Einsatzreserve.

Die Geräteausstattung des Fahrzeugs wurde erweitert. Neu hinzugekommen sind der „Autopulse“, ein Gerät zur automatischen Herzdruckmassage, ein Videolaryngoskop, das eine bessere Einsicht im Luftröhrenbereich ermöglicht, sowie ein neues Beatmungsgerät, das viele Beatmungsformen ermöglicht. Markus Müller: „Unsere notfallmedizinische Ausstattung hat damit klinischen Standard.“

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