Neue Rettungsdienst-Fahrzeuge für Feuerwehr Hannover


Fünf Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) und einen Intensivtransportwagen (ITW) stellte die Feuerwehr Hannover in Dienst.

 Die NEF ersetzen sechs bis acht Jahre alte Fahrzeuge an den fünf Notarzt-Standorten Medizinische Hochschule, Nordstadt-Krankenhaus, Kinderklinik auf der Bult, Krankenhaus Siloah und Friederikenstift. TDS Invents Sonderfahrzeugbau (Lüneburg) baute die Fahrzeuge auf Mercedes Vito 115 CDI (110 kW/150 PS) aus. Sie verfügen über permanenten Allradantrieb, Automatikgetriebe, ESP, Klimaanlage und Navigationssystem.

Der Innenausbau besteht unter anderem aus einem Schrankmodul mit mehreren Auszügen, einem digital gesteuerten und überwachten Kälte- bzw. Kühlfach für Medikamente, einem Wärmefach für Infusionen und zwei heckseitigen Schwerlastauszügen. Zur medizinischen Ausrüstung gehören drei Notfallrucksäcke, ein Beatmungsgerät, ein EKG/Defibrillator sowie eine Absaugpumpe. Auf einem dritten Sitz können Praktikanten mitfahren.

 

 

Als Ersatz für ein acht Jahre altes Fahrzeug beschaffte die Feuerwehr einen neuen Intensivtransportwagen (ITW). Er wird zukünftig im Rahmen des 2008 neu gegründeten Intensivverlegungssystems Niedersachsen für landesweite Sekundärverlegungen eingesetzt. Das Fahrzeug wurde von WAS auf einem Mercedes Sprinter 518 CDI aufgebaut. Zur fahrzeugtechnischen Ausstattung zählen ein 184-PS-Turbodieselmotor (135 kW), Luftfederung an der Hinterachse, Automatikgetriebe, ASR, ESP und Bremsassistent.

Im Kofferaufbau stehen sämtliche medizinischen Geräte für die Verlegung von Patienten unter intensivmedizinischen Bedingungen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem ein Beatmungsgerät Dräger Oxylog, Perfusoren sowie ein Infusomat. Eine elektrohydraulisch höhenverstellbare Scherentrage und eine Ladebordwand am Heck ermöglichen der Besatzung ein komfortables und ergonomisches Arbeiten. Bei Bedarf können die medizinischen Geräte an der Spezialtrage angebracht werden, sodass eine lückenlose Intensivversorgung von der Ursprungsklinik bis zur  Zielklinik gewährleistet ist.

Fotos: Feuerwehr Hannover

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