Fahrzeug-Neuheiten der RETTmobil 2010


BMW 1er-Modell als NEF. Foto: Michael RüfferFulda (rd.de) – Für die fast 20.000 Besucher der 10. RETTmobil in Fulda waren sie die Stars der Messe: die Fahrzeug-Neuheiten von Automobil- und Aufbauherstellern. Viele Neuerungen waren allerdings gar nicht auf den ersten Blick ersichtlich, sondern verbargen sich im Detail.

So präsentierte VW den T5 mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) in Verbindung mit Allrad-Antrieb 4Motion und 180-PS-TDI-Motor. BMW stellte unter anderem ein NEF auf 1er Modell aus, das über eine für Einsatzfahrzeuge modifizierte Bedien – und Informationseinheit „iDrive“ verfügte. Bei Mercedes war erstmals ein NEF auf Basis der Kombiversion der neuen E-Klasse zu sehen: ein E 200 CDI (100 kW/136 PS) mit 5-Gang-Automatikgetriebe. Und Audi zeigte NEF auf A4 Avant und Q5, die jetzt mit einer Auflastung von 580 auf 675 Kilogramm (A4) beziehungsweise von 610 auf 690 Kilogramm (Q5) Zuladung lieferbar sind.

Beim Aufbauhersteller WAS sorgte unter anderem der Prototyp eines Kasten-RTW mit LED-Lichttechnik für Interesse. Ambulanz Mobile führte den RTW „Tigis Ergo“ vor, dessen Innenausstattung unter arbeitsergonomischen Gesichtspunkten optimiert wurde. Integrierte Blaulichter sind ein Thema, dem sich Binz, Strobel und Fahrtec bei ihren Neuenwicklungen angenommen haben.

Einen Hauch Exotik brachten ausländische Aufbauhersteller wie Autoform und Zezsuta aus Polen, Medicop aus Slowenien sowie EMS aus der Türkei auf die Messe. Das polnische Unternehmen AMZ Kutno konnte bereits für den deutschen Markt gefertigte Fahrzeuge präsentieren.

Auf dem Offroad-Parcours im Freigelände erwies sich der der S.A.M. von Seewald als durchaus ernst zu nehmendes Geländefahrzeug. S.A.M. basiert auf dem ATV (All Terrain Vehicle) Polaris Ranger Crew und eignet sich laut Anbieter für den Patiententransport auch in Bereichen, in denen für andere Fahrzeuge kein Durchkommen mehr möglich ist.

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