DRK Hannover beschafft RTW im Viererpack


Vier neue Koffer-RTW für das DRK in der Region Hannover lieferte Miesen auf Basis von VW Crafter (links) und Mercedes Sprinter (rechts).Vier neue RTW mit Miesen-Aufbau erhielten DRK-Rettungswachen in der Region Hannover (Niedersachsen). Jeweils ein Fahrzeug auf VW Crafter 2.5 TDI (100 kW/136 PS) mit automatisiertem 6-Gang-Schaltgetriebe Shiftmatic ging an die Wachen Laatzen und Springe. Die Wachen Springe und Uetze erhielten je einen RTW auf Mercedes Sprinter 416 CDI (120 kW/163 PS) mit Automatikgetriebe (Springe) beziehungsweise 6-Gang-Schaltgetriebe (Burgdorf/Uetze).

Als Sondersignalanlage sind montiert: Lichtbalken Whelen Justice mit elektronischer Sirene (Laatzen) oder Federal Signal Vama Serie 7000 (Springe und Burgdorf/Uetze) mit einer Martin-Anlage 2097GM, LED-Frontblitzer Hänsch Sputnik nano sowie Heck- und Seitenblitzer Federal Signal MicroLED Sputnik. Im Vergleich zu den Vorgängerfahrzeugen konnte die Anbringung der medizinischen Geräte verbessert werden. Außerdem sind die Neuen mit einem dritten Betreuersitz ausgestattet, sodass Notarzt und Rettungsassistent angeschnallt direkt beim Patienten Platz nehmen können.

VW Crafter mit Miesen-Koffer für die DRK-Rettungswache Laatzen. Foto: DRK LaatzenMit einer Klimaanlage im Patientenraum und einem Utila-Tragestuhl ALS 300 für enge Treppenhäuser wurde die Ausstattung den Bedürfnissen entsprechend ergänzt. Zum medizinischen Equipment gehören Stollenwerk-Fahrtrage, EKG/Defibrillator Philips Heartstart MRx, Beatmungsgerät Weinmann Medumat Standard, tragbare und stationäre Absaugpumpen Accuvac Rescue und Omnivac von Weinmann, Blutzuckermessgerät Bayer Ascensia Contour, Perfusor Braun fm sowie zwei Notfallkoffer (Erwachsene und Kind/Baby).

Um günstigere Kaufbedingungen zu erzielen, wurden die Fahrzeuge im Verbund mit den DRK-Rettungsdiensten in Hameln, Schaumburg und Osnabrück angeschafft. Für die vier Rettungswagen investierte die DRK-Rettungsdienst in der Region Hannover gGmbH insgesamt rund 400.000 Euro. Die medizinische Ausstattung im Gesamtwert von rund 150.000 Euro konnte zu großen Teilen aus den Vorgängerfahrzeugen übernommen werden.

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