Dlouhy-KTW der Samariter Floridsdorf-Donaustadt


Von Rietze stammt das Modell eines KTW des österreichischen Fahrzeugbauers Dlouhy. Das Vorbild steht in Diensten des ASBÖ Floridsdorf-Donaustadt in Wien.

 

 

 

 

 

Auffällig an dem originalen KTW auf VW T5 2.5 TDI (96 kW/131 PS) ist das Hochdach mit integrierten Blaulichtern. Dlouhy verwendete hierfür eine Dach-Konstruktion des deutschen Herstellers SCA (Königsbronn). Im Unterschied dazu ist die H0-Miniatur mit dem VW-Serienhochdach wiedergegeben.

 

 

 

Die Blaulichter deutete Rietze beim 1:87-Modell durch Bedruckung an. Abweichungen zeigen sich auch im Fehlen der Abdunklung im Bereich der hinteren Fenster und in der hinteren Achtfach-Bestuhlung an Stelle der KTW-Einrichtung. Durch die detailreiche Bedruckung kommt die Miniatur dem Vorbild allerdings sehr nahe.

 

 

Das Original-Fahrzeug dient hauptsächlich als Krankentransportwagen, wird aber auch in der Notfallrettung eingesetzt. Zur medizinischen Ausrüstung gehören ein halbautomatischer Defibrillator Schiller FRED, ein Beatmungsgerät Weinmann Medumat auf Life-Base II sowie eine Absaugpumpe Weinmann Accuvac. Außerdem sind ein Dlouhy-Tragsessel und eine Stollenwerk-Fahrtrage an Bord.

Mit 329 ehrenamtlichen und 35 hauptberuflichen Mitarbeitern ist der Samariterbund Floridsdorf-Donaustadt die größte Bezirksgruppe Österreichs. Drei RTW stehen täglich rund um die Uhr für Einsätze zur Verfügung.

Erst jüngst gerieten die Samariter unverschuldet in die Schlagzeilen: Die Garage der Rettungszentrale Floridsdorf-Donaustadt ging in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni in Flammen auf. Ursache war vermutlich ein Kabelbrand in einem der Rettungswagen. Mehrere Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Ein Rettungswagen brannte vollständig aus, ein weiterer erlitt ebenfalls einen Totalschaden. Durch eine Spendenaktion versucht die Bezirksgruppe nun jene Kosten zu decken, die nicht von der Versicherung übernommen werden.

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