Alarm für den Siku-Rettungsdienst


Lüdenscheid (rd.de) – Seit über fünfzig Jahren bringen Siku-Modelle nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Obwohl vom Hersteller als Spielzeugmodelle bezeichnet, sind die Metall-Miniaturen auch in den Vitrinen erwachsener Sammler anzutreffen. Das aktuelle Programm umfasst acht deutsche Rettungsdienst-Modelle – vom Notarzt-Einsatzfahrzeug bis zum Rettungshubschrauber. Und in der Sparte Euro Siku finden sich auch europäische und internationale Varianten.

Im Jahr 1964 lieferten die Sieper-Werke in Lüdenscheid (Siku steht für SIeper KUnststoff) das erste Feuerwehr-Fahrzeug aus: ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) auf Ford Transit. 1972 produzierte die Firma den ersten Rettungswagen auf Mercedes 406 Kastenwagen, Maßstab 1:60. Später folgten auch Krankentransportwagen, Rettungshubschrauber sowie Notarzt-Einsatzfahrzeuge – beispielsweise auf Porsche 928 – in verschiedenen Varianten.

 

Zum derzeit lieferbaren Siku-Sortiment gehört eine gelb lackierte Binz-Ambulanz (Art.-Nr. 1931) im Maßstab 1:55. Als Vorbild diente ein Mercedes E 230 (110 kW/150 PS) mit Hoch-Lang-Aufbau.

 

 

 

Und in 50-facher Verkleinerung bietet Siku einen RTW eines privaten Rettungsdienstes an (Art.-Nr. 2108). Der tagesleuchtrot-weiß lackierte Mercedes Sprinter NCV 3 – laut Packungstext im Original ein CDI-Modell mit 95 kW/129 PS – trägt einen Koffer-Aufbau mit seitlicher Schiebetür.

 

 

 

Bei beiden Modellen lassen sich alle Türen öffnen. Über das Heck kann jeweils eine Trage entnommen werden. Gleiches gilt für den ADAC-Rettungshubschrauber des Maßstabs 1:55 (Art.-Nr. 2539). Die Kennung „D-HLEU“ lässt auf den RTH „Christoph 10“ als Vorbild schließen. Standort der Original-Maschine vom Typ Eurocopter EC 135 ist Wittlich in Rheinland-Pfalz.

 

 

 

Sämtliche Siku-Spielzeugmodelle verfügen seit 1963 über eine Metall-Karosserie. Diese wird heute im Zinkdruckguss-Verfahren hergestellt. Seit 1984 gehört die Berliner Modellfahrzeug-Firma Wiking zur Sieper-Gruppe.

Fotos: Michael Rüffer

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