66 neue Fahrzeuge für Hilfsorganisationen


Düsseldorf (ots) – Am Samstag übergab der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger in Korschenbroich (Kreis Neuss) den Hilfsorganisationen 66 neue Betreuungsfahrzeuge. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro.

Die Mercedes Vito lösen alte Fahrzeuge bei den Einheiten ab. Damit reagiert Nordrhein-Westfalen auf den teilweisen Rückzug des Bundes auf der Ausstattung des Katastrophenschutzes der Länder. „Wir wollen den Katastrophenschutz technisch hochwertig ausrüsten“, erklärt Innenminister Jäger. „Außerdem soll unsere moderne Fahrzeugflotte die ehrenamtlichen Helfer motivieren, sich für die Allgemeinheit zu engagieren.“ Das Land hält an seiner Strategie fest, den Katastrophenschutz in der Fläche modern und leistungsstark zu halten. „Wir müssen auch bei einer Katastrophe mit größerer Flächenausdehnung ausreichend Potenzial zur Gefahrenabwehr haben“, sagt Jäger.

Empfänger der Betreuungskraftwagen sind die Hilfsorganisationen, die die Einsatzeinheiten und die ehrenamtlichen Helfer im Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen stellen: Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Arbeiter-Samariter-Bund.

 

4 Responses to “66 neue Fahrzeuge für Hilfsorganisationen”

  1. doggi on Oktober 24th, 2011 15:18

    Das ist doch toll vom Land; die Fahrzeuge können doch jetzt prima auch bei den kostenpflichtigen San-Diensten eingestzt werden. Das motiviert die ehrenamtlichen Helfer und macht auch ordentlich was her.

  2. Phil on Oktober 25th, 2011 16:24

    Na, neidisch? 😉
    Fakt ist: Das Bundesland NRW hat mit seinem KatS-Konzepten (BHP, BTP-B, PTZ) und den Fahrzeuganschaffungen (AB-manV, GW-SAN) eine beispiellose Vorreiterrolle eingenommen … Bundesweit!

  3. doggi on Oktober 26th, 2011 13:57

    nein warum sollte ich neidisch sein *g* Fakt ist aber auch, es braucht sich bei den schönen neuen Autos auch keiner um die Fensterplätze zu streiten.

  4. Ulrich on November 2nd, 2011 14:24

    Ob es eine Vorreiterrolle eines Landes ist, nicht einmal mehr den Begriff der Katastrophe zu kennen? Vielleicht auch einmal die Großveranstaltungen der Vergangenheit in NRW bedenken, die derartige Planungen aktiviert haben. Mit den Konzepten und Strukturen muss man sich jedenfalls nicht verstecken. Andererseits macht die Beschaffung als Reaktion auf die Ausstattung des Bundes deutlich, wie sehr man sich in der Vergangenheit auf das Material abgestützt hat und selbst zu wenig inverstiert hat, bis es jetzt nicht mehr anders geht, wenn man seine eigenen Konzepte nicht in Frage stellen will.

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