50 GW-SAN für den Katastrophenschutz in NRW


In Meschede (Hochsauerlandkreis) wurden 50 Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-SAN) für den Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen an die Hilfsorganisationen DRK, MHD, JUH und ASB übergeben. Ein Firmenkonsortium hat die Fahrzeuge auf Mercedes Sprinter 518 CDI (135 kW/184 PS) mit Doppelkabine und Allrad-Antrieb ausgebaut.

Baumeister und Trabandt sorgte für den Einbau der Funk- und Signalanlagen, Ewers  fertigte die Aufbauten einschließlich Regalsystem und Dönges lieferte das Material. Die GW-SAN enthalten Material, um bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) in kürzester Zeit eine Patientenablage für 25 Personen aufzubauen. Mögliche Einsatzszenarien sind Massenunfälle, Zugunglücke oder auch Terroranschläge.

In Nordrhein-Westfalen gibt es insgesamt 241 Einsatzeinheiten, zu denen je 33 Helfer gehören, aufgeteilt in einen Führungstrupp, eine Sanitätsgruppe, eine Betreuungsgruppe und einen Techniktrupp. Diesen Teileinheiten zugeordnet sind die für einen erfolgreichen Einsatz benötigten Fahrzeuge, beispielsweise für die Sanitätsgruppe ein Gerätewagen Sanitätsdienst.

Vor der Fahrzeugübergabe stand in den Werkshallen von Ewers eine zweistündige Schulung auf dem Programm: Eine Einweisung auf das geländegängige Basisfahrzeug sowie die Verwendung der Funk- und Signalanlage gehörten ebenso dazu wie eine detaillierte Erklärung der wichtigsten medizinischen Geräte an Bord der GW-SAN. Auch der Aufbau des in wenigen Minuten einsatzbereiten, 34 Quadratmeter großen Dauerdruckzeltes mit Zeltheizung wurde demonstriert.

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