Seenotretter: Auf Kontrollfahrt zwei Leben gerettet


Schleswig (DGzRS) – Zwei Segler sind am Samstag (19.08.2017) mit ihrer Jolle in der „Großen Breite“ der Schlei gekentert. Laut DGzRS waren sie bereits unterkühlt, als die Seenotretter sie bei einer Kontrollfahrt entdeckten.

Schleswig (DGzRS) – Zwei Segler sind am Samstag (19.08.2017) mit ihrer Jolle in der „Großen Breite“ der Schlei gekentert. Laut DGzRS waren sie waren bereits unterkühlt, als die Seenotretter sie bei einer Kontrollfahrt entdeckten.

Am Nachmittag war das Seenotrettungsboot „Walter Merz“ auf Kontrollfahrt. Das in Schleswig stationierte Schiff fuhr auf der Schlei nahe der „Großen Breite“, einer besonders weitläufigen Stelle des Meeresarms.

Plötzlich erblickten die Seenotretter zwei schiffbrüchige Segler. Sie hielten sich von außen an ihrer vollgelaufenen Jolle fest. „Die beiden versuchten krampfhaft, es zu lenzen, was ihnen aber nicht gelang“, beschreibt Seenotretter Frank Tapper von der Freiwilligen-Besatzung der „Walter Merz“.

Die Seenotretter näherten sich den Schiffbrüchigen und retteten sie aus dem Wasser. Bei der Frau maßen die Einsatzkräfte knapp 34 Grad Celsius Körpertemperatur, bei dem Mann waren es 35 Grad Celsius.

Während die Seenotretter die beiden versorgten, nahmen sie die Jolle auf den Haken und schleppten sie in den Hafen von Stexwig. Die Geretteten erholten sich bereits an Bord der „Walter Merz“.

(21.08.2017; Foto: DGzRS – Die Seenotretter)

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