Sachsen: Taucher tödlich verunglückt


Kamenz (pol) – Ein 58-Jähriger kam am Samstag (16.04.2017) bei einem Tauchgang im Steinbruch Sparmann (Kreis Bautzen, Sachsen) ums Leben.

Der Mann war morgens mit zwei Begleitern zum „Steinbruch Sparmann“ aufgebrochen, um hier gemeinsam zu tauchen. Der geflutete Steinbruch ist mit 70 Metern eines der tiefsten Binnengewässer Deutschlands. Als die zwei ohne ihren 58-jährigen Kameraden wieder auftauchten und ihre Suche erfolglos blieb, setzten sie einen Notruf ab.

Der Rettungsdienst, Polizeitaucher und Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kamenz sowie Bernbruch rückten an. Gemeinsam versuchten sie, den Taucher zu retten. Der Vermisste wurde in einer Tiefe zwischen 50-70 Metern vermutet. Die eingesetzten Kräfte hatten jedoch keine Möglichkeit, bis zu dieser Tiefe vorzudringen, und mussten die Rettung abbrechen.

Drei Sporttaucher aus privaten Vereinen schafften es am späten Nachmittag, den leblosen Mann zur Oberfläche zu bringen. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte sie hierbei mit dem Schlauchboot ihres Rüstwagens. Für den 58-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

(18.04.2017; Symbolfoto: M. Brändli)

 

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