Einsatzreiche Stunden für die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen


Garmisch-Partenkirchen (rd_de) – Winterliche Bedingung haben der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen am Montag (11.09.2017) und Dienstag (12.09.2017) einsatzreiche Stunden beschert.   

Zunächst zog die Bergwacht Grainau die Kollegen aus Garmisch-Partenkirchen in der Nacht zu Montag hinzu, um zwei Bergsteiger zu suchen. Diese hatten sich nach dem Aufstieg über die Alpspitz-Ferrata in Richtung Grieskar verstiegen.

Die Einsatzkräfte fanden die beiden Vermissten gegen 4 Uhr morgens. Sie übernahmen die Erstversorgung der unterkühlten Patienten. Da beide Männer laut Bergwacht noch in der Lage waren, selbständig weiter zu gehen, beschlossen die Rettungskräfte, vorerst zu Fuß mit ihnen abzusteigen.

Gegen 6 Uhr öffnete sich die Wolkendecke, was den Einsatz von Hubschraubern ermöglichte. Die Rettungskräfte forderten umgehend die beiden Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph Murnau“ und „RK 2“ an. Die Crews der RTH nahmen die Patienten und Bergretter per Seilwinde auf und transportierten sie ins Tal. Dort brachte der Rettungsdienst die Patienten zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Am Dienstag hatten zwei Bergsteiger nahe des Schneefernerkopfs aufgrund des dichten Nebels die Orientierung verloren. Sie setzten einen Notruf ab. Zwei Bergretter machten sich per Hubschrauber auf den Weg. Auf Grund des schlechten Wetters konnten die Einsatzkräfte nur bis zum Sonnalpin geflogen werden.

Daher mussten sie den weiteren Weg zu Fuß durch 15 cm Neuschnee bewältigen. Von dort aus begleiteten sie die unverletzten Kletterer auf ihrem Abstieg.

(13.09.2017; Foto: Bergwacht Garmisch-Partenkirchen)

 

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