Pädiatrische Praxis für Rettungsfachkräfte


Paediatrische Praxis_580Bremen (rd.de) – Der Kindernotfall gehört zu den außergewöhnlichen Einsätzen im Rettungsdienst-Alltag. Oftmals lautet das Alarmierungsstichwort „Fieber Baby“ oder „Fieber Kleinkind“. Aber auch „Reanimation Kind“ oder „Schädel-Hirn-Trauma Kind“ kommen vor. Nicht nur für den Kindernotarzt, auch für Rettungsassistent und Rettungssanitäter eine besondere Situation.

Fieber bei Kleinkindern ist grundsätzlich nichts Besonderes. Der Anstieg der Körperkerntemperatur kann allerdings ein wichtiges Symptom für eine ernste Grunderkrankung sein. Ursache kann zum Beispiel eine Epiglottitis sein. Sie äußert sich nicht nur durch einen Temperaturanstieg auf 39 – 40 °C. Charakteristisch sind unter anderem auch Atemnot und Schluckstörungen. Für Rettungsassistent bzw. Kindernotarzt ist deshalb eine gründliche Untersuchung des Kindes besonders wichtig.

Bei besonders schweren Fällen können eine Narkose und Intubation erforderlich sein. Das Atemwegsmanagement und die Notfallnarkose bei Kindern bis zum 5. Lebensjahr stellen auch für erfahrene Notärzte eine besondere Herausforderung dar.

Ähnlich verhält es sich bei einer Reanimation oder beispielsweise nach einem Schädel-Hirn-Trauma, das bei Kindern infolge von Stürzen in unterschiedlicher Schwere auftreten kann. (Kinder-)Notarzt und Rettungsassistent benötigen auch hierfür eine ausreichende pädiatrische Praxis, um schnell und suffizient zu helfen.

Wichtige Informationen zum Thema Kindernotfälle finden Sie in unserem eDossier „Pädiatrische Praxis für Rettungsassistenten“, das Sie hier herunterladen können!

(Text: Dr. Ingo Blank, Notarzt und Dozent; Symbolfoto: Markus Brändli; zuletzt aktualisiert: 17.12.2015)

Bild1_RM_eDossier2014_KindernotfaelleeDossier „Pädiatrische Praxis für Rettungsassistenten“
•    Umfang: 23 Seiten
•    Dateigröße: ca. 4,4 MB/PDF-Format
•    Beiträge aus: Rettungs-Magazin 2/2012, 2/2013, 5/2013, 1/2014

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