Intensivtransport: Herausforderung fürs Rettungswagen-Team


Beatmungsgerät Draeger Oxylog 2000+Bremen (rd.de) – Ein außerplanmäßiger Intensivtransport kann ein Rettungswagen-Team in arge Bedrängnis bringen. Gänzlich unvorbereitet, sind solche Einsätze gefährlich. Unser kleiner „Intensivtransportkurs“ hilft dem Notfallsanitäter und Rettungsassistenten, diese Situationen besser zu meistern.

Unter einer Intensivverlegung wird der Transport eines Kranken von einer Intensivstation zu einer anderen, externen Krankenhauseinheit verstanden. Mancher spricht in diesem Zusammenhang von einem Sekundärtransport oder Sekundäreinsatz. Offiziell sind diese Begriffe sind heute aber nicht mehr gebräuchlich.

Für die korrekte Verwendung des Begriffs „Intensivtransport“ ist es zunächst unerheblich, ob der Patient kritisch krank ist oder nicht. Das Team, das den Betroffenen von A nach B bringen soll, bewegt wesentlich mehr die Fragen, ob der Patient überhaupt transportfähig ist und welches Equipment benötigt wird.

Ein zentrales Merkmal des Intensivtransports ist es, dass der Patient von einer Intensivstation kommt bzw. ein Monitoring benötigt. Schon allein aus diesem Grund sollte vor dem Ausrücken zur abgebenden Klinik immer ein Arzt-Arzt-Gespräch erfolgt sein. In ihm werden die wichtigsten Informationen über den Intensivtransport mitgeteilt.

Erfahrungsgemäß verläuft solch ein Intensivtransport aber nicht immer lehrbuchmäßig. Wie Sie dennoch einen Intensivtransport gut meistern, lesen Sie in unserem eDossier „Intensivtransport“, das Sie hier herunterladen können.

(Text: Dr. Gerald Bandemer, Anästhesist und Notarzt, LNA, Ärztlicher Leiter DRF-Luftrettungszentrum in Bremen; Symbolfoto: Markus Brändli; zuletzt aktualisiert: 13.06.2016)

eDossier „Intensivtransport“

  • Umfang: 11 Seiten
  • Dateigröße: ca. 2,6 MB/PDF-Format
  • Beiträge aus: Rettungs-Magazin 3/2013, 5/2013

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