kommunaler RD

Schwerer Bus-Unfall im Havelland

Oktober 21, 2014

Pessin (pm/rd.de) – 46 Verletzte und zwei Tote forderte ein schwerer Verkehrsunfall, der sich am Samstagmorgen (18.10.2014) auf der Bundesstraße 5 zwischen den Ortschaften Pessin und Friesack im Havelland ereignete. mehr lesen…

89-Jähriger verursacht tödlichen Unfall auf Autobahn 8

August 29, 2014

Kirchheim unter Teck (pol) – Kurz vor Mitternacht am Donnerstagabend (28.08.2014) verursachte ein 89-jähriger Mann bei Kirchheim unter Teck auf der Autobahn 8 einen tödlichen Unfall. Der Senior kam dabei selbst ums Leben, ein weiterer Pkw-Fahrer erlitt schwere Verletzungen.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm befuhr der 89-Jährige mit seinem Ford Fiesta die A 8 in Richtung München. Er hielt zwischen den Anschlussstellen Wendlingen und Kirchheim/Teck-West auf dem Parkplatz Rübholz an. Dann setzte er laut Augenzeugenberichten seine Fahrt kurz vor Mitternacht fort. Auf dem Beschleunigungsstreifen zog er aus bislang unbekannten Gründen mit seinem Pkw ruckartig nach links. Der 63-jährige Fahrer eines Toyota Auris konnte nicht mehr bremsen und prallte auf dem mittleren Fahrstreifen seitlich in den Ford.

Der Fiesta-Fahrer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 63-Jährige zog sich schwere schwere Verletzungen zu. Er wurde von der Feuerwehr aus seinem Toyota gerettet und vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend kam er in eine Spezialklinik.

Den Schaden bezifferte die Polizei bezifferte auf über 15.000 Euro. Am Unglücksort setzte die Polizei einen Sachverständigen für die Ermittlungen des detaillierten Unfallherganges ein.

Bremen: Feuer in Psychiatrie

August 27, 2014

Bremen (BF) – In der geschlossenen Psychiatrie des Klinikums Bremen-Ost kam es am späten Dienstagabend (26.08.2014) zu einem Feuer. Die zweigeschossige Station musste komplett geräumt werden.

Gegen 23 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Klinikums Bremen-Ost aus. Daraufhin alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehrwachen 1, 2 und 3. Noch während sich die Fahrzeuge auf der Anfahrt befanden, bestätigte eine Mitarbeiterin einen Brand im Haus 3. Darin ist die geschlossene Psychiatrie untergebracht. So alarmierte die Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Osterholz und weitere Fahrzeuge des Rettungsdienstes nach.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war die zweigeschossige Station bereits geräumt. Das gebäude war verraucht. Ein Trupp ging unter Atemschutz in den Innenangriff und bekam das Feuer schnell unter Kontrolle. Es brannte eine Matratze in einem Patientenzimmer im Erdgeschoss. Um 23.29 Uhr erfolgte die Rückmeldung “Feuer aus”. Die Feuerwehr setzte Hochdrucklüfter zur Belüftung des Gebäudes ein. Insgesamt 20 Patienten wurden klinikintern untersucht, um mögliche Rauchgasvergiftungen auszuschließen.

Ein Teil der Station ist zunächst unbewohnbar. Der Schaden wird auf zirka 30.000 Euro geschätzt.

Stuttgart: Seniorin von einem Hang gerettet

August 25, 2014

Stuttgart (BF) – Feuerwehr und Rettungsdienst mussten am späten Freitagabend (22.08.2014) im Stuttgarter Stadtbezirk Degerloch eine schwerverletzte Seniorin aus unwegsamem Gelände retten.

Um 23.21 Uhr ging der Notruf in der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst (ILS) ein. Der Disponent alarmierte die Rettungskräfte zum benannten Einsatzort in Degerloch. Die ersten Helfer vor Ort trafen eine 89-jährige Frau an einem Hang an. Sie war nach eigener Auskunft bereits im Laufe des Vormittags abseits der befahrbaren Wege am Hang gestürzt. Die Seniorin hatte schwere Verletzungen erlitten und war stark unterkühlt.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen und des unwegsamen Geländes rückten eine Notärztin und weitere Kräfte der Feuerwehr zur Transportunterstützung nach. Außerdem wurde die Höhenrettungsgruppe alarmiert.

Die Feuerwehr leuchtete den Einsatzort aus, während die Notärztin gemeinsam mit den Rettungsdienstkräften mit der Versorgung der Patientin begann. Anschließend wurde die Seniorin in einer Schleifkorbtrage gelagert. Die Höhenrettungsgruppe installierte eine sogenannte “Seilbahn”, um die Patientin sicher aus dem steilen Gelände retten zu können. Die schwierigen Rettungsmaßnahmen dauerten zirka 90 Minuten. Der Rettungsdienst transportierte die 89-Jährige anschließend in eine Stuttgarter Klinik.

Im Einsatz waren von der Berufsfeuerwehr der Leitungsdienst, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, eine Drehleiter, der Gerätewagen Höhenrettung sowie das Kleineinsatzfahrzeug Türöffnung. Rettungsdienstseitig kamen ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen zum Einsatz.

25. Wacken Open Air-Festival ruhig verlaufen

August 5, 2014

Itzehoe (RKiSH) – Eine insgesamt ruhige Woche erlebten die mehr als 100 Rettungsassistenten der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), die während des 25. Wacken Open Air-Festivals die extra dafür eingerichtete Rettungswache Wacken besetzten. mehr lesen…

TV-Tipps: “Notruf in Not” und “Notarzt-Alarm”

Juli 1, 2014

Stuttgart (rd.de) – Der Südwestrundfunk zeigt am Mittwoch, den 9. Juli 2014, zwei interessante TV-Sendungen für Akteure im Rettungsdienst direkt hintereinander. Um 20.15 Uhr geht es in einer Ausgabe der Reihe “betrifft” um die Arbeit in Rettungsleitstellen, gefolgt von einem Film zum Versorgungsnotstand auf dem Land.

IMG_4523“Notruf in Not”, 9. Juli, 20.15 Uhr, 45 Minuten

Der Beitrag aus der Dokumentations-Reihe “betrifft” dreht sich um Patienten, die bei ihrem Notruf von Disponten der Rettungsleitstelle nicht richtig oder gar nicht betreut werden.

Der Südwestrundfunk beleuchtet aber auch die andere Seite: Mitarbeiter der Einsatzzentralen, die von zahllosen Überstunden erschöpft sind, nur wenig Geld verdienen und zum Teil aus Überforderung falsche Entscheidungen treffen.

“Notarzt-Alarm – Versorgungsnotstand auf dem Land”, 9. Juli, 21 Uhr, 45 Minuten

In dieser Dokumentation begleitet Judith Schneider Notärzte auf ihren Einsätzen. Der Film zeigt, dass die Medizininer aufgrund von ärztlichen Versorgungsengpässen im ländlichen Raum immer wieder in brisante Lagen geraten.

Schulbus-Unfall: drei Schwerverletzte

Juni 24, 2014

Warburg (FW) – Am Montagmorgen (23.06.2014) kollidierte im nordrhein-westfälischen Warburg ein Schulbus mit einem Sattelzug. Über 40 Grundschulkinder waren betroffen, sieben Personen wurden verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 7.45 Uhr. Der Schulbus und der Lkw mit leerem Siloauflieger stießen in einer Kreuzung zusammen. Beim Schulbus wurde die gesamte rechte Seite aufgerissen, Fenster zersplitterten.

Rettungshubschrauber im Einsatz. Foto: Feuerwehr Warburg

Die Alarmierung für Feuerwehr und Rettungsdienst erfolgte um 7.47 Uhr. Zum Einsatz kamen die drei Löschzüge Menne, Scherfede und Warburg mit TLF 16/25, LF 24, TSF-W und ELW 1. Das Großaufgebot des Rettungsdienstes umfasste unter anderem ein ELW, sechs RTW, zwei NEF, vier KTW und ein MTF. Auch die Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel und Christoph 13 aus Bielefeld flogen den Unfallort an.

43 Personen waren von dem Unfall betroffen, darunter fünf verletzte Kinder. Ein zehnjähriger Junge erlitt schwerste Verletzungen und wurde in eine Unfallklinik nach Kassel geflogen. Zwei weiter Grundschüler wurden schwer, weitere zwei Kinder leicht verletzt. Auch der 44-jährige Busfahrer und der 38-jährige Lkw-Lenker kamen mit leichten Verletzungen davon. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten und brachte sie in umliegende Krankenhäuser.

In einer nahe gelegenen Unterkunft wurden die übrigen Betroffenen betreut. Auch Notfallseelsorger kamen zum Einsatz. Erst um 13 Uhr endete der Einsatz.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll der Lkw-Fahrer des Bus die Vorfahrt genommen haben. Insgesamt entstand ein Schaden von zirka 100.000 Euro.

Großeinsatz nach Gefahrstoff-Austritt

Mai 15, 2014

Ohorn (rd.de) – Auf einem Autobahnparkplatz an der Autobahn 4 bei Ohorn (Sachsen) traten am Mittwochnachmittag Phosphortrichlorid-Dämpfen aus einem Gefahrgut-Lkw aus. Der Stoff kann bei Menschen eine ätzende Wirkung auf Augen, Haut und Atemwege haben und in Verbindung mit Luft sogar explosiv wirken. So kamen Rettungsdienst und Feuerwehr mit einem Großaufgebot zum Einsatz. Mehrere Stunden dauerte der Einsatz und hielt die Kräfte auch Donnerstag nochmal auf Trab.

Der Gefahrgut-Transporter war auf dem Parkplatz Rödertal gestoppt worden. Während die Einheiten der Feuerwehr noch anrückten, wurde der Parkplatz abgesperrt. Zehn Personen, die sich anfangs auf dem Parkplatz befanden, wurden von Notärzten.

Trupps näherten sich nur in Chemikalienschutzanzügen dem Lkw. Eine Spezial-Firma aus Polen unterstützte die Einsatzkräfte bei der Abdichtung der Leckage. Bis in die Nacht lief der Einsatz. Vorübergehend gaben die Gefahrgutexperten dann Entwarnung. Doch wenige Stunden später wurden erneut austretende Dämpfe festgestellt. Feuerwehr und Gefahrgut-Experten mussten wieder ran und die Leckage erneut abdichten.

Für den Austritt des Gefahrstoffes war vermutlich ein technischer Defekt verantwortlich. Die Behörden hatten vorsorglich die Anwohner in den Gemeinden Ohorn und Bretnig-Hauswalde aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Schnelle Hilfe: 10-Jährige außer Lebensgefahr

Mai 15, 2014

Elmshorn (pol) – Mittwochnachmittag (14.05.2014) erlitt ein 10-jähriges Mädchen bei einem Unfall in Elmshorn (Schleswig-Holstein) lebensgefährliche Verletzungen. Sie war mit ihrem Fahrrad unterwegs und von einem Pkw erfasst worden. Rettungsdienst und Notärztin kamen schnell zur Hilfe, mit einem Rettungshubschrauber wurde das Mädchen in eine Hamburger Unfallklinik geflogen. Mittlerweile ist sie außer Lebensgefahr.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.50 Uhr. Die Schülerin war mit ihrem Fahrrad auf einem Radweg unterwegs. Als sie die Straße überqueren wollte, übersah sie offenbar den von links kommenden Porsche. Der 38-jährige Autofahrer konnte nicht mehr bremsen oder ausweichen. Frontal wurde die 10-Jährige von dem Pkw erfasst und schleuderte durch die Luft. Augenzeugen und der Pkw-Fahrer setzten Notrufe ab und leisteten Erste Hilfe. Rettungsdienst und die alarmierte Notärztin rückten, versorgten das Mädchen und bereiteten sie für den Transport per Rettungshubschrauber vor. Sie schwebte in Lebensgefahr, erst am Donnerstag gaben die Ärzte Entwarnung. Ihr Glück war auch, dass sie einem Helm trug.

Nach Polizeiangaben gäbe es keine Anhaltspunkte für eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des Porschefahrers. Die Sicht von der Straße zum Radweg und umgekehrt sei im Bereich der Unfallstelle allerdings durch Büsche erschwert. An dem Porsche entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro.

RKiSH: Internationaler Erfahrungsaustausch

April 10, 2014

Michael Reis, Geschäftsführer RKiSH; Juha Jormakka, Saimaa-University; Simo Saikko, Saimaa-

Michael Reis, Geschäftsführer RKiSH; Juha Jormakka, Saimaa-University; Simo Saikko, Saimaa-
University;Anja Harris; Kooperative Regionalleitstelle West; Tim Tiemann, RKiSH; Sally Thompson, Edgehill-
University; Selja dal Maso, RKiSH; Phil Crompton, Edgehill-University (von li.). Foto: RKiSH

Heide (RKiSH) – Über die Zukunft der präklinischen Versorgung haben sich Rettungsdienste sowie deren Hochschulen aus Deutschland, England und Finnland auf Einladung der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) ausgetauscht. Ergebnisse des dreitägigen Besuchs sind eine Zusammenarbeit auf akademischer Ebene und ein europäisches Austauschprogramm für die Mitarbeiter. mehr lesen…

Nächste Seite »