kommunaler RD

Zwei Tote nach Wohnungsbrand in Mannheim

März 6, 2017

Mannheim (pol) - Bei einem Wohnungsbrand am frühen Samstagmorgen (04.03.2017) in Mannheims Stadtteil Neckarstadt starben zwei Personen. Für einen Bewohner kam direkt jede Hilfe zu spät. Ein zweiter Bewohner erlag in einer Unfallklinik seinen Verletzungen. Gegen 3 Uhr brach in der Nacht zu Samstag in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ein Feuer aus. Nur wenige Minuten später stand die Wohnung in Vollbrand. Mit einem Großaufgebot bekämpfte die Berufsfeuerwehr Mannheim die Flammen. Den 49-jährigen Mieter konnten die Rettungskräfte nur noch tot aus der Wohnung bergen, zwei weitere Bewohner des Hauses wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein Mann erlag in der Klinik mittlerweile seinen Verletzungen. Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen 57-jährigen Bekannten des Wohnungsmieters. Den Sachschaden an dem Gebäude schätzen die Ermittler der Polizei auf rund 250.000 Euro. Die Brandursachenermittlung des Kriminalkommissariats Mannheim dauert noch an.

RTW-Unfälle in Lübeck und Hamburg: ein Toter, ein Schwerverletzter. Symbolfoto: Markus Brändli

Erste Rettungswagen vom Typ „Bayern 2017“ übergeben

Februar 27, 2017

München (pm) – Zwölf neue RTW vom Typ „Rettungswagen Bayern 2017“ auf Basis des Mercedes Sprinter hat das Bayerische Rote Kreuz (BRK) übernommen. Die Lieferung bildet den Auftakt einer neuen Beschaffungsmaßnahme für den gesamten Rettungsdienst in Bayern. Diese umfasst den Zeitraum bis zum Jahr 2020 und insgesamt mehr als 480 Fahrzeuge, wie Mercedes in einer Pressemitteilung bekannt gab. Die ersten übernommenen RTW gehen an verschiedene Kreis- und Regionalverbände des BRK sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). In zwei Wochen werden die nächsten 23 Fahrzeuge übergeben. Künftig kommen die RTW beim BRK, beim Arbeiter-Samariter-Bund, bei der Berufsfeuerwehr München, der JUH und dem Malteser Hilfsdienst sowie bei den in den Rettungsdienst eingebundenen Privatunternehmen zum Einsatz. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Mercedes Sprinter 519 CDI mit einem Aluminium-Sandwichkofferaufbau der Firma WAS. Sie sind mit einem 140 kW (190 PS) starken Sechszylinder-Dieselmotor gemäß Euro VI Norm ausgestattet und verfügen zumeist über Hinterradantrieb sowie ein Siebengang-Wandler-Automatikgetriebe. Einige Fahrzeuge der aktuellen Beschaffungsmaßnahme werden mit Allradantrieb ausgeliefert. Zur Assistenz- und Sicherheitstechnik an Bord zählen der Spurhalte-Assistent und Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht-Funktion. Für eine angenehme Raumtemperatur sorgen eine Klimaanlage vorn und hinten sowie eine Luftzusatzheizung im Patientenraum. Zusätzlich steht ein Zuheizer mit Standheizungsfunktion im Fahrerraum zur Verfügung. Die RTW verfügen über insgesamt fünf Sitzplätze sowie eine Fahrtrage für einen liegenden Patienten. (27.02.2017; Fotos: Mercedes Benz)

Westfalen dokumentieren jetzt digital

Februar 3, 2015

Gütersloh (pm) – Noch setzen die Rettungskräfte in den Kreisen Gütersloh, Lippe und Paderborn sowie in den Städten Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Detmold am Einsatzort auf Stift und Papier, um ihre Einsatzdaten zu erfassen. Das soll sich jetzt aber ändern. mehr lesen...

Schwerer Bus-Unfall im Havelland

Oktober 21, 2014

Pessin (pm/rd.de) – 46 Verletzte und zwei Tote forderte ein schwerer Verkehrsunfall, der sich am Samstagmorgen (18.10.2014) auf der Bundesstraße 5 zwischen den Ortschaften Pessin und Friesack im Havelland ereignete. mehr lesen...

89-Jähriger verursacht tödlichen Unfall auf Autobahn 8

August 29, 2014

Kirchheim unter Teck (pol) - Kurz vor Mitternacht am Donnerstagabend (28.08.2014) verursachte ein 89-jähriger Mann bei Kirchheim unter Teck auf der Autobahn 8 einen tödlichen Unfall. Der Senior kam dabei selbst ums Leben, ein weiterer Pkw-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm befuhr der 89-Jährige mit seinem Ford Fiesta die A 8 in Richtung München. Er hielt zwischen den Anschlussstellen Wendlingen und Kirchheim/Teck-West auf dem Parkplatz Rübholz an. Dann setzte er laut Augenzeugenberichten seine Fahrt kurz vor Mitternacht fort. Auf dem Beschleunigungsstreifen zog er aus bislang unbekannten Gründen mit seinem Pkw ruckartig nach links. Der 63-jährige Fahrer eines Toyota Auris konnte nicht mehr bremsen und prallte auf dem mittleren Fahrstreifen seitlich in den Ford. Der Fiesta-Fahrer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 63-Jährige zog sich schwere schwere Verletzungen zu. Er wurde von der Feuerwehr aus seinem Toyota gerettet und vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend kam er in eine Spezialklinik. Den Schaden bezifferte die Polizei bezifferte auf über 15.000 Euro. Am Unglücksort setzte die Polizei einen Sachverständigen für die Ermittlungen des detaillierten Unfallherganges ein.

Bremen: Feuer in Psychiatrie

August 27, 2014

Bremen (BF) - In der geschlossenen Psychiatrie des Klinikums Bremen-Ost kam es am späten Dienstagabend (26.08.2014) zu einem Feuer. Die zweigeschossige Station musste komplett geräumt werden. Gegen 23 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Klinikums Bremen-Ost aus. Daraufhin alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehrwachen 1, 2 und 3. Noch während sich die Fahrzeuge auf der Anfahrt befanden, bestätigte eine Mitarbeiterin einen Brand im Haus 3. Darin ist die geschlossene Psychiatrie untergebracht. So alarmierte die Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Osterholz und weitere Fahrzeuge des Rettungsdienstes nach. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war die zweigeschossige Station bereits geräumt. Das gebäude war verraucht. Ein Trupp ging unter Atemschutz in den Innenangriff und bekam das Feuer schnell unter Kontrolle. Es brannte eine Matratze in einem Patientenzimmer im Erdgeschoss. Um 23.29 Uhr erfolgte die Rückmeldung "Feuer aus". Die Feuerwehr setzte Hochdrucklüfter zur Belüftung des Gebäudes ein. Insgesamt 20 Patienten wurden klinikintern untersucht, um mögliche Rauchgasvergiftungen auszuschließen. Ein Teil der Station ist zunächst unbewohnbar. Der Schaden wird auf zirka 30.000 Euro geschätzt.

Stuttgart: Seniorin von einem Hang gerettet

August 25, 2014

Stuttgart (BF) - Feuerwehr und Rettungsdienst mussten am späten Freitagabend (22.08.2014) im Stuttgarter Stadtbezirk Degerloch eine schwerverletzte Seniorin aus unwegsamem Gelände retten. Um 23.21 Uhr ging der Notruf in der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst (ILS) ein. Der Disponent alarmierte die Rettungskräfte zum benannten Einsatzort in Degerloch. Die ersten Helfer vor Ort trafen eine 89-jährige Frau an einem Hang an. Sie war nach eigener Auskunft bereits im Laufe des Vormittags abseits der befahrbaren Wege am Hang gestürzt. Die Seniorin hatte schwere Verletzungen erlitten und war stark unterkühlt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen und des unwegsamen Geländes rückten eine Notärztin und weitere Kräfte der Feuerwehr zur Transportunterstützung nach. Außerdem wurde die Höhenrettungsgruppe alarmiert. Die Feuerwehr leuchtete den Einsatzort aus, während die Notärztin gemeinsam mit den Rettungsdienstkräften mit der Versorgung der Patientin begann. Anschließend wurde die Seniorin in einer Schleifkorbtrage gelagert. Die Höhenrettungsgruppe installierte eine sogenannte "Seilbahn", um die Patientin sicher aus dem steilen Gelände retten zu können. Die schwierigen Rettungsmaßnahmen dauerten zirka 90 Minuten. Der Rettungsdienst transportierte die 89-Jährige anschließend in eine Stuttgarter Klinik. Im Einsatz waren von der Berufsfeuerwehr der Leitungsdienst, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, eine Drehleiter, der Gerätewagen Höhenrettung sowie das Kleineinsatzfahrzeug Türöffnung. Rettungsdienstseitig kamen ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen zum Einsatz.

25. Wacken Open Air-Festival ruhig verlaufen

August 5, 2014

Itzehoe (RKiSH) – Eine insgesamt ruhige Woche erlebten die mehr als 100 Rettungsassistenten der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), die während des 25. Wacken Open Air-Festivals die extra dafür eingerichtete Rettungswache Wacken besetzten. mehr lesen...

TV-Tipps: „Notruf in Not“ und „Notarzt-Alarm“

Juli 1, 2014

Stuttgart (rd.de) - Der Südwestrundfunk zeigt am Mittwoch, den 9. Juli 2014, zwei interessante TV-Sendungen für Akteure im Rettungsdienst direkt hintereinander. Um 20.15 Uhr geht es in einer Ausgabe der Reihe "betrifft" um die Arbeit in Rettungsleitstellen, gefolgt von einem Film zum Versorgungsnotstand auf dem Land. IMG_4523"Notruf in Not", 9. Juli, 20.15 Uhr, 45 Minuten Der Beitrag aus der Dokumentations-Reihe "betrifft" dreht sich um Patienten, die bei ihrem Notruf von Disponten der Rettungsleitstelle nicht richtig oder gar nicht betreut werden. Der Südwestrundfunk beleuchtet aber auch die andere Seite: Mitarbeiter der Einsatzzentralen, die von zahllosen Überstunden erschöpft sind, nur wenig Geld verdienen und zum Teil aus Überforderung falsche Entscheidungen treffen. "Notarzt-Alarm - Versorgungsnotstand auf dem Land", 9. Juli, 21 Uhr, 45 Minuten In dieser Dokumentation begleitet Judith Schneider Notärzte auf ihren Einsätzen. Der Film zeigt, dass die Medizininer aufgrund von ärztlichen Versorgungsengpässen im ländlichen Raum immer wieder in brisante Lagen geraten.

Schulbus-Unfall: drei Schwerverletzte

Juni 24, 2014

Warburg (FW) - Am Montagmorgen (23.06.2014) kollidierte im nordrhein-westfälischen Warburg ein Schulbus mit einem Sattelzug. Über 40 Grundschulkinder waren betroffen, sieben Personen wurden verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 7.45 Uhr. Der Schulbus und der Lkw mit leerem Siloauflieger stießen in einer Kreuzung zusammen. Beim Schulbus wurde die gesamte rechte Seite aufgerissen, Fenster zersplitterten.

Rettungshubschrauber im Einsatz. Foto: Feuerwehr Warburg

Die Alarmierung für Feuerwehr und Rettungsdienst erfolgte um 7.47 Uhr. Zum Einsatz kamen die drei Löschzüge Menne, Scherfede und Warburg mit TLF 16/25, LF 24, TSF-W und ELW 1. Das Großaufgebot des Rettungsdienstes umfasste unter anderem ein ELW, sechs RTW, zwei NEF, vier KTW und ein MTF. Auch die Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel und Christoph 13 aus Bielefeld flogen den Unfallort an. 43 Personen waren von dem Unfall betroffen, darunter fünf verletzte Kinder. Ein zehnjähriger Junge erlitt schwerste Verletzungen und wurde in eine Unfallklinik nach Kassel geflogen. Zwei weiter Grundschüler wurden schwer, weitere zwei Kinder leicht verletzt. Auch der 44-jährige Busfahrer und der 38-jährige Lkw-Lenker kamen mit leichten Verletzungen davon. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten und brachte sie in umliegende Krankenhäuser. In einer nahe gelegenen Unterkunft wurden die übrigen Betroffenen betreut. Auch Notfallseelsorger kamen zum Einsatz. Erst um 13 Uhr endete der Einsatz. Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll der Lkw-Fahrer des Bus die Vorfahrt genommen haben. Insgesamt entstand ein Schaden von zirka 100.000 Euro.

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