Tödlicher Flugunfall im Allgäu

Mai 16, 2013

Sulzberg (pol) – Zwei Kleinflugzeuge kollidierten am Mittwochnachmittag (15.05.2013) bei Sulzberg (Landkreis Oberallgäu) in der Luft. Eine Maschine stürzte zu Boden. Beide Insassen kamen ums Leben. Der Pilot des zweiten Fliegers konnte notlanden.

Nach Polizeiangaben ereignete sich der Luftunfall der beiden Flugzeuge kurz vor 17 Uhr. Bei dem Zusammenprall brach ein großer Teil der Tragfläche einer Cessna 172 ab. Der 73-jährige Pilot konnte die Maschine nicht mehr kontrollieren, sie stürzte fern der nächsten Wohnbebauung auf eine Wiese. Durch den Aufprall kamen beide Insassen ums Leben. Die abgebrochene Tragfläche kam mehrere hundert Meter entfernt zu Boden. Beide Insassen der Cessna des Flugzeuges kamen bei dem Absturz ums Leben.

Der 51-jährige Pilot des zweiten Flugzeugs vom Typ Katana konnte konnte in der Nähe von Sulzberg/Ottacker notlanden. Dabei erlitt seine 47-jährige Ehefrau leichte Verletzungen.

Zwei Rettungshubschrauber sowie ein Polizeihubschrauber folgen zur Absturz- und Notlandestelle. Feuerwehr und weitere Rettungsdienstkräfte kamen ebenfalls zum Einsatz. Ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) sowie ein Gutachter der Staatsanwaltschaft Kempten wurden zur Ermittlung der Unfallursache hinzugezogen. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich beide Flugzeuge im Anflug auf ihren Heimatflugplatz Durach befanden. Weitere Details sind noch nicht geklärt. Die Katana wurde im Motorbereich stark beschädigt, die Cessna komplett zerstört.

Elf Verletzte in Ausbildungsstätte

Mai 16, 2013

Düren (pol/fw) – In einer Aus- und Weiterbildungsstätte in Düren führten am Mittwoch (15.05.2013) Dämpfe eines schmorenen Elektronikteils zu einem Großeinsatz von Feuerwehr- und Rettungskräften. Elf Auszubildende mussten vom Rettungsdienst versorgt werden.

Gegen 11:00 Uhr hatten Verantwortliche der Betriebsstätte die Feuerwehr informiert, weil einige Auszubildende über Atemwegsreizungen, Kopfschmerzen sowie Übelkeit mit Erbrechen klagten. Schon vor dem Eintreffen verließ ein Großteil der Mitarbeiter und Absolventen das Gebäude. Der Rettungsdienst brachte elf Personen zwischen 14 und 33 Jahren aufgrund unterschiedlicher Symptome zur Untersuchung in drei örtliche Krankenhäuser.

Nach Ursache zur Freisetzung der Substanz suchte die Feuerwehr einige Zeit. Zur Unterstützung der Messeinheit aus Kreuzau-Stockheim rückte auch ein Team der Analytischen Task Force der Feuerwehr Köln an.

55-Jährige stirbt bei Unfall

Mai 15, 2013

Stade (pol) – Mittwochmorgen (15.05.2013) ereignete sich in Jork (Landkreis Stade) ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 55-jährige Pkw-Fahrerin kam ums Leben, eine weitere Person erlitt leichte Verletzungen

Unfall-StadeGegen 09:45 Uhr befuhr die 55-Jährige mit ihrem Passat die Kreisstraße 39 zwischen Jork und Buxtehude. Nach Zeugenaussagen lenkte sie ihren Pkw über die Gegenfahrbahn an einen Deich und verlor dann endgültig die Kontrolle. Sie geriet zurück auf die Straße und prallte frontal mit einem BMW eines 52-jährigen Fahrers zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Passat überschlug und blieb auf dem Dach liegen. Eine Ford-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte gegen den BMW. Die 55-Jährige wurde in dem Wrack eingeklemmt.

Zirka 30 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Buxtehude und Estebrügge befreiten die Frau. Der Notarzt des Hamburger Rettungshubschraubers Christoph Hansa sowie weitere Rettungsdienstkräfte konnten der Frau allerdings nicht mehr helfen. Sie erlag an der Unfallstelle ihren Verletzungen.

Der Fahrer des BMW kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Ford-Fahrerin und ihr Baby blieben unverletzt. An allen drei Fahrzeugen entstand Totalschaden, der sich insgesamt auf zirka 30.000 Euro beläuft.

Neues Notarzt-Einsatzfahrzeug für Schleswig-Holstein

April 5, 2013

Heide (RKiSH) – Bei der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) in Heide wurde am Donnerstag (04.04.2013) das erste Modell eines neuen einheitlichen Notarzt-Einsatzfahrzeugs (NEF) für Schleswig-Holstein vorgestellt. Es handelt sich um einen Mercedes-Benz Vito mit WAS-Ausbau. Kostenpunkt je Fahrzeug ohne Ausstattung: zirka 60.000 Euro. mehr lesen…

In Betrieb: Regionalleitstelle Unterweser-Elbe

März 1, 2013

Bremerhaven (rd.de) – Offiziell ist die neue Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Unterweser-Elbe am Freitag (01.03.2013) in Betrieb gegangen. Sämtliche Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze aus den niedersächsischen Landkreisen Cuxhaven und Osterholz sowie der Stadt Bremerhaven werden in dieser Leitstelle koordiniert und disponiert.

Standort der IRLS ist die Feuer- und Rettungswache der Feuerwehr Bremerhaven. “Die gemeinsame Regionalleitstelle ermöglicht sowohl die Nutzung einer neuen technischen Ausstattung auf höchstem Niveau als auch Synergieeffekte beim Personaleinsatz“, betonte Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven. Leitbild der Kooperation sei eine Gleichberechtigung der kommunalen Partner in der Zusammenarbeit zum Wohle der Bevölkerung.

Die Feuerwehr Bremerhaven hatte die neuen Räume bereits im April letzten Jahres bezogen und die Leistelle in Betrieb genommen. Am 12. Februar 2013 stellte der Kreis Osterholz seinen Leistellenbetreib erfolgreich um, am 26. Februar folgte schließlich die Umstellungen des Kreises Cuxhaven. Sämtliche Notrufe in den drei Gebietskörperschaften mit insgesamt rund 374.000 Einwohnern laufen seither in Bremerhaven auf.

“Ich bin sehr stolz darauf, dass wir nach vielen Arbeitsstunden und dem unermüdlichem Einsatz aller Beteiligten die gemeinsame Regionalleitstelle in Betrieb nehmen konnten. Dank der Zusammenlegung und der Verwendung neuester Technik wird sich die Qualität deutlich steigern lassen”, sagt Bremerhavens Stadtrat Jörn Hoffmann.

Um eine gemeinsame Steuerung von Personalbedarf und -einsatz zu fördern, wird in der Anfangsphase für mehrere Monate zu jeder Zeit ein Mitarbeiter aus jeder Gebietskörperschaft anwesend sein. Durch die gemischte personelle Zusammensetzung der Schichten soll eine zügige Einarbeitung aller Mitarbeiter für das gesamte Zuständigkeitsgebiet der Regionalleitstelle ermöglicht werden.

Nach der bis zu sechsmonatigen Übergangszeit sollen im Regelbetrieb statt der bisher 30 Disponenten sowie drei Leiter nur noch ein Leitstellenleiter, sechs Lagedienstführer und fünfzehn Disponenten eingesetzt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Der Einsatz wird im Schichtbetrieb erfolgen. Langfristig ermöglicht die Zusammenarbeit in der Regionalleitstelle erhebliche Wirtschaftlichkeitsverbesserungen gegenüber dem Alleinbetrieb der bisherigen Leitstellen.

Die IRLS ist auch für künftige technische Verbesserungen, wie zum Beispiel die Ortung der Standorte von Fahrzeugen des Rettungsdienstes über GPS oder die geplante Umstellung auf den Digitalfunk in den beiden Landkreisen technisch vorgerüstet.

RTW vor Krankenhaus entwendet

Januar 2, 2013

Bad Zwischenahn (ots) – Gegen 18.20 Uhr wurde am Neujahrstag auf dem Gelände der Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn (Niedersachsen) ein RTW entwendet. mehr lesen…

Neuer Blaulicht-Modell-Kalender kommt

August 29, 2012

Bremen (rd.de) – Endlich ist es wieder soweit: Rettungs- und Feuerwehr-Magazin präsentieren zum dritten Mal in Folge einen Kalender ausschließlich mit Blaulicht-Modellen. Für das Jahr 2013 haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht: Erstmals gibt es Einsatzfahrzeuge vor echtem Feuer und in Bewegung zu sehen. mehr lesen…

Premnitz: neuer RTW für neue Wache

Juli 11, 2012

Premnitz (pm) – Im Beisein des Landrats Dr. Burkhard Schröder wurde am gestrigen Dienstag die neue Premnitzer Rettungswache der Rettungsdienst Havelland GmbH (Brandenburg) eingeweiht. Zugleich stellte das Unternehmen den ersten der neuen Rettungswagen nach dem Ausstattungskonzept „Havelland 1“ vor.

Ein Jahr und einen Tag, nachdem die Rettungsdienst Havelland GmbH ihre Tätigkeit im Landkreis aufgenommen hatte, wurde am Dienstag die neue Rettungswache in Premnitz eingeweiht und in Betrieb genommen. Für Landrat Dr. Burkhard Schröder war es eine große Freude, als Gast beim Einzug dabei zu sein: „Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, dass wir so schnell sowohl bei der Technik als auch bei den räumlichen Gegebenheiten Änderungen erleben. Das ist eine deutliche Aufwärts-Entwicklung.“

Es gab mehrere Gründe, die Premnitzer Rettungswache in ihr neues Domizil in der Bahnhofstraße zu verlegen, erklärten Dr. Frank Heinrich und Jörg Grigoleit, Geschäftsführer der Rettungsdienst Havelland GmbH. So sollte die alte Rettungswache, die bislang in einem Wohngebiet lag, an einen Standort wechseln, an dem die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung geringer sind. Zudem verfügt die neue Wache über eine beheizbare Garage, sodass Medikamente und Ausrüstung auch bei strengem Frost in den Fahrzeugen verbleiben können.

Am alten Standort mit einem Carport war das nicht immer möglich – ganz abgesehen davon, dass dieser Carport für die neuen Fahrzeuge zu klein wird, aufgrund der Baubestimmungen im Wohngebiet aber nicht größer gebaut werden kann. Und nicht zuletzt liegt die neue Wache in direkter Nähe zum Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr in Premnitz, wovon sich beide Partner Synergien und Vorteile erhoffen.

Zugleich mit der Einweihung der Wache wurde auch der erste Rettungswagen nach dem neuen Ausstattungskonzept „Havelland 1“ vorgestellt. Dieser neue RTW bietet nicht nur den Patienten bessere Versorgungsbedingungen, sondern erleichtert auch den Sanitätern ihre Arbeit. So ist der Innenraum größer und höher als in älteren Fahrzeugmodellen. Auch die Fahrzeugsicherheit ist aufgrund strengerer Anforderungen größer. Schritt für Schritt soll die gesamte Fahrzeugflotte der Rettungsdienst Havelland GmbH so einheitlich umgerüstet werden.

Auffallend ist auch das neue Fahrzeugdesign, das die neuen Rettungswagen schon äußerlich erkennbar macht.

(Foto: Rettungsdienst Havelland GmbH)

Gute Noten für Kreisrettungsdienst

Dezember 13, 2011

Kreis Warendorf (pm) – Wer kann die Leistungen des Rettungsdienstes besser beurteilen als die Patienten und Ärzte? Der Kreis Warendorf hat die unmittelbar Betroffenen direkt gefragt. Landrat Dr. Olaf Gericke stellte die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung vor. mehr lesen…

Tarifverhandlungen für Rettungsdienst Oder-Spree gestartet

November 24, 2011

Beeskow (rd.de) – Nachdem der Kreis Oder-Spree am Jahresanfang den Rettungsdienst in Eigenregie übernommen hat, haben nun die Verhandlungen über einen Haustarifvertrag begonnen. mehr lesen…

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