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TV-Tipps: “Notruf in Not” und “Notarzt-Alarm”

Juli 1, 2014

Stuttgart (rd.de) – Der Südwestrundfunk zeigt am Mittwoch, den 9. Juli 2014, zwei interessante TV-Sendungen für Akteure im Rettungsdienst direkt hintereinander. Um 20.15 Uhr geht es in einer Ausgabe der Reihe “betrifft” um die Arbeit in Rettungsleitstellen, gefolgt von einem Film zum Versorgungsnotstand auf dem Land.

IMG_4523“Notruf in Not”, 9. Juli, 20.15 Uhr, 45 Minuten

Der Beitrag aus der Dokumentations-Reihe “betrifft” dreht sich um Patienten, die bei ihrem Notruf von Disponten der Rettungsleitstelle nicht richtig oder gar nicht betreut werden.

Der Südwestrundfunk beleuchtet aber auch die andere Seite: Mitarbeiter der Einsatzzentralen, die von zahllosen Überstunden erschöpft sind, nur wenig Geld verdienen und zum Teil aus Überforderung falsche Entscheidungen treffen.

“Notarzt-Alarm – Versorgungsnotstand auf dem Land”, 9. Juli, 21 Uhr, 45 Minuten

In dieser Dokumentation begleitet Judith Schneider Notärzte auf ihren Einsätzen. Der Film zeigt, dass die Medizininer aufgrund von ärztlichen Versorgungsengpässen im ländlichen Raum immer wieder in brisante Lagen geraten.

Schulbus-Unfall: drei Schwerverletzte

Juni 24, 2014

Warburg (FW) – Am Montagmorgen (23.06.2014) kollidierte im nordrhein-westfälischen Warburg ein Schulbus mit einem Sattelzug. Über 40 Grundschulkinder waren betroffen, sieben Personen wurden verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 7.45 Uhr. Der Schulbus und der Lkw mit leerem Siloauflieger stießen in einer Kreuzung zusammen. Beim Schulbus wurde die gesamte rechte Seite aufgerissen, Fenster zersplitterten.

Rettungshubschrauber im Einsatz. Foto: Feuerwehr Warburg

Die Alarmierung für Feuerwehr und Rettungsdienst erfolgte um 7.47 Uhr. Zum Einsatz kamen die drei Löschzüge Menne, Scherfede und Warburg mit TLF 16/25, LF 24, TSF-W und ELW 1. Das Großaufgebot des Rettungsdienstes umfasste unter anderem ein ELW, sechs RTW, zwei NEF, vier KTW und ein MTF. Auch die Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel und Christoph 13 aus Bielefeld flogen den Unfallort an.

43 Personen waren von dem Unfall betroffen, darunter fünf verletzte Kinder. Ein zehnjähriger Junge erlitt schwerste Verletzungen und wurde in eine Unfallklinik nach Kassel geflogen. Zwei weiter Grundschüler wurden schwer, weitere zwei Kinder leicht verletzt. Auch der 44-jährige Busfahrer und der 38-jährige Lkw-Lenker kamen mit leichten Verletzungen davon. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten und brachte sie in umliegende Krankenhäuser.

In einer nahe gelegenen Unterkunft wurden die übrigen Betroffenen betreut. Auch Notfallseelsorger kamen zum Einsatz. Erst um 13 Uhr endete der Einsatz.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll der Lkw-Fahrer des Bus die Vorfahrt genommen haben. Insgesamt entstand ein Schaden von zirka 100.000 Euro.

Großeinsatz nach Gefahrstoff-Austritt

Mai 15, 2014

Ohorn (rd.de) – Auf einem Autobahnparkplatz an der Autobahn 4 bei Ohorn (Sachsen) traten am Mittwochnachmittag Phosphortrichlorid-Dämpfen aus einem Gefahrgut-Lkw aus. Der Stoff kann bei Menschen eine ätzende Wirkung auf Augen, Haut und Atemwege haben und in Verbindung mit Luft sogar explosiv wirken. So kamen Rettungsdienst und Feuerwehr mit einem Großaufgebot zum Einsatz. Mehrere Stunden dauerte der Einsatz und hielt die Kräfte auch Donnerstag nochmal auf Trab.

Der Gefahrgut-Transporter war auf dem Parkplatz Rödertal gestoppt worden. Während die Einheiten der Feuerwehr noch anrückten, wurde der Parkplatz abgesperrt. Zehn Personen, die sich anfangs auf dem Parkplatz befanden, wurden von Notärzten.

Trupps näherten sich nur in Chemikalienschutzanzügen dem Lkw. Eine Spezial-Firma aus Polen unterstützte die Einsatzkräfte bei der Abdichtung der Leckage. Bis in die Nacht lief der Einsatz. Vorübergehend gaben die Gefahrgutexperten dann Entwarnung. Doch wenige Stunden später wurden erneut austretende Dämpfe festgestellt. Feuerwehr und Gefahrgut-Experten mussten wieder ran und die Leckage erneut abdichten.

Für den Austritt des Gefahrstoffes war vermutlich ein technischer Defekt verantwortlich. Die Behörden hatten vorsorglich die Anwohner in den Gemeinden Ohorn und Bretnig-Hauswalde aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Schnelle Hilfe: 10-Jährige außer Lebensgefahr

Mai 15, 2014

Elmshorn (pol) – Mittwochnachmittag (14.05.2014) erlitt ein 10-jähriges Mädchen bei einem Unfall in Elmshorn (Schleswig-Holstein) lebensgefährliche Verletzungen. Sie war mit ihrem Fahrrad unterwegs und von einem Pkw erfasst worden. Rettungsdienst und Notärztin kamen schnell zur Hilfe, mit einem Rettungshubschrauber wurde das Mädchen in eine Hamburger Unfallklinik geflogen. Mittlerweile ist sie außer Lebensgefahr.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.50 Uhr. Die Schülerin war mit ihrem Fahrrad auf einem Radweg unterwegs. Als sie die Straße überqueren wollte, übersah sie offenbar den von links kommenden Porsche. Der 38-jährige Autofahrer konnte nicht mehr bremsen oder ausweichen. Frontal wurde die 10-Jährige von dem Pkw erfasst und schleuderte durch die Luft. Augenzeugen und der Pkw-Fahrer setzten Notrufe ab und leisteten Erste Hilfe. Rettungsdienst und die alarmierte Notärztin rückten, versorgten das Mädchen und bereiteten sie für den Transport per Rettungshubschrauber vor. Sie schwebte in Lebensgefahr, erst am Donnerstag gaben die Ärzte Entwarnung. Ihr Glück war auch, dass sie einem Helm trug.

Nach Polizeiangaben gäbe es keine Anhaltspunkte für eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des Porschefahrers. Die Sicht von der Straße zum Radweg und umgekehrt sei im Bereich der Unfallstelle allerdings durch Büsche erschwert. An dem Porsche entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro.

RKiSH: Internationaler Erfahrungsaustausch

April 10, 2014

Michael Reis, Geschäftsführer RKiSH; Juha Jormakka, Saimaa-University; Simo Saikko, Saimaa-

Michael Reis, Geschäftsführer RKiSH; Juha Jormakka, Saimaa-University; Simo Saikko, Saimaa-
University;Anja Harris; Kooperative Regionalleitstelle West; Tim Tiemann, RKiSH; Sally Thompson, Edgehill-
University; Selja dal Maso, RKiSH; Phil Crompton, Edgehill-University (von li.). Foto: RKiSH

Heide (RKiSH) – Über die Zukunft der präklinischen Versorgung haben sich Rettungsdienste sowie deren Hochschulen aus Deutschland, England und Finnland auf Einladung der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) ausgetauscht. Ergebnisse des dreitägigen Besuchs sind eine Zusammenarbeit auf akademischer Ebene und ein europäisches Austauschprogramm für die Mitarbeiter. mehr lesen…

Itzehoe: Explosion zerstört Mehrfamilienhaus

März 10, 2014

Itzehoe (ots) – Gegen 09.00 Uhr erschütterte am Montag (10.03.14) eine Explosion die Schützenstraße in Itzehoe. mehr lesen…

Nach Arbeitsunfall in Lebensgefahr

Februar 20, 2014

Uttenweiler (pol) – Aus knapp fünf Metern Höhe stürzte ein Mann am Mittwochmittag (19.2.2014) auf einer Baustelle in Uttenweiler (Kreis Biberach) ab. Wie das Polizeipräsididum Ulm mitteilter, schlug der 56-Jährige auf einer Betonplatte auf und zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu.

Gegen 14 Uhr ereignet sich der Unfall. Der Mann arbeitete auf einer Baugerüst. Aus bislang ungeklärter Ursache, aber ohne Fremdeinwirkung, stürzte der 56-Jährige ab. Notarzt, Rettungsdienst und ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Mit dem Hubschrauber wurde der in Lebensgefahr schwebende Mann in eine Unfallklinik nach Ravensburg geflogen.

Polizei, Landratsamt und Berufsgenossenschaft untersuchen zusammen die genaue Ursache des Arbeitsunfalls.

27 Arbeiter in Mercedes-Werk verletzt

Dezember 4, 2013

Esslingen (rd.de) – Im Mercedes-Werk in Esslingen-Mettingen erlitten am Dienstagabend (03.12.2013) 27 Personen leichte Verletzungen durch freigesetzte Schadstoffe. 56 Mitarbeiter wurde insgesamt durch den Rettungsdienst gesichtet.

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„Stinkbombe“ sorgt für Großeinsatz

August 16, 2013

Lunden (RKiSH) – Weil unbekannte Täter eine Stinkbombe in einer Schule in Lunden (Kreis Dithmarschen) öffneten, mussten sechs Kinder am Mittwochmorgen (14.08.2013) in Krankenhäuser transportiert werden. Insgesamt 33 Schüler wurden ambulant versorgt. mehr lesen…

Tödlicher Badeunfall in München

Juli 3, 2013

München (BF) – In München ist am Dienstag (02.07.2013) ein 66-Jähriger bei einem Badeunfall tödlich verunglückt. Er wurde nach einem Badegang im Birkensee vermisst.

Die Ehefrau des Mannes alarmierte die Wasserwacht. Nach ersten Suchaktionen verständigte diese die Tauchergruppe der Feuerwehr München. Ebenfalls zum Einsatz kam der Rettungshubschrauber „Christoph 1“, um die Wasseroberfläche abzufliegen.

Zwei Taucher fanden den Verunglückten schließlich 20 Meter vom Ufer entfernt in einer Wassertiefe von sieben Metern. Die Einsatzkräfte konnten ihn nur noch tot bergen.

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