Die Rettungs-Falcken landen in Hamm

September 29, 2011

 v.l.n.r. Christian Overmeyer, Hamms Branddirektor Wilhelm Tigges, Klaus Runggaldier, Dieter Herzig, Michael Schmalenbach und Silvia Arlinghaus (Foto: Falck)Hamm (pm) – Die Falck Rettungsdienst GmbH hat die Krankentransport Herzig GmbH in Hamm mit Wirkung vom 28.09.2011 vollständig übernommen. Erstmals wird Falck nunmehr operativ im deutschen Rettungsdienst tätig. Das Unternehmen setzt künftig knapp 100 Mitarbeiter und mehr als 20 Fahrzeuge ein. Erklärtes Ziel von Falck sei, dem Rettungsfachpersonal zukunftsfähige Arbeitsplätze zu bieten und sich des Weiteren im Katastrophenschutz zu engagieren. mehr lesen…

Trainingsanlage für Notsituationen auf See

September 4, 2011

Bremerhaven (pm) – Mit der Eröffnung des Offshore-Sicherheitstrainingszentrum am Geestemünder Handelshafen können in Bremerhaven ab sofort Beschäftigte der Offshore-Windenergiebranche mehrtägige Kurse belegen, um für Notsituationen auf See gewappnet zu sein. mehr lesen…

Ausschreibung in Köln: Falck geht leer aus

März 18, 2011

Köln rettet weiter ohne Falck. Foto: Mya Hewitt/pixelio.deKöln (rd.de) – ASB, DRK, Malteser und Johanniter haben die Rettungsdienst- Ausschreibung der Stadt Köln gewonnen. Zwei private Interessenten, die ebenfalls in die engere Wahl gekommen sind, gingen am Ende leer aus. Unter anderem hatte sich die Falck Rettungsdienst GmbH beworben. Doch trotz der Niederlage sehen die “deutschen Dänen” das Ergebnis positiv: Köln sei eine mustergültige Ausschreibung gewesen, bei der sich die Hilfsorganisationen mit Billigangeboten durchgesetzt hätten. mehr lesen…

Falck auf Einkaufstour in den USA

Januar 3, 2011

(Foto: Care Ambulance, Orange, CA)Orange (pm) – Falck hat die US-Firma Care Ambulance Service übernommen. Das Unternehmen hat 135 Fahrzeuge im Los Angeles County und Orange County im Einsatz. Eine gute Basis um um den Rettungsdienst im Westen der USA künftig mitzugestalten. mehr lesen…

Falck kritisiert geplantes Rettungsdienstgesetz

Oktober 27, 2010

Köln (rd.de) -In scharfer Form hat die deutsche Falck Rettungsdienst GmbH die geplante Novelle des Rettungsdienstgesetzes in Sachsen Anhalt kritisiert. Das Unternehmen ist der Ansicht, der Entwurf verstoße gegen Europa-, Bundes- und Landesrecht. mehr lesen…

Ausschreibung in Suhl entschieden

Oktober 22, 2010

Suhl (rd.de) – Nachdem das DRK in Suhl wegen wirtschaftlicher Unwägbarkeiten seinen Vertrag mit dem Rettungsdienstzweckverband Südthüringen (RDZV) zum Jahresende aufgekündigt hat, kürt das Ergebnis der Ausschreibung nunmehr den DRK Rettungsdienst Hildburghausen als Sieger. mehr lesen…

Falck steigt in brasilianischen Rettungsdienst ein

August 30, 2010

Kopenhagen (rd.de) – Der dänische Falck-Konzern fasst jetzt auch im brasilianischen Rettungsdienst Fuß. mehr lesen…

Prof. Dr. Runggaldier wechselt zu Falck

August 18, 2010

Foto: FalckKöln (rd.de) – Professor Dr. Klaus Runggaldier (42) übernimmt zum 1. November 2010 die Geschäftsführung der Falck Rettungsdienst GmbH. Falck unterstreicht mit der Ernennung von Professor Dr. Klaus Runggaldier sein Vorhaben, sich in Deutschland langfristig mit dem Rettungsdienst sowie anderen Dienstleistungen etablieren zu wollen. mehr lesen…

ITW für Falck auf Mercedes-Reisebus

Juli 9, 2010

Über neun Meter lang: ITW von Falck auf Reisebus Mercedes Tourino. Foto: Falck Danmark A/SFür den Standort Aalborg (Dänemark) stellte Falck einen Intensivtransportwagen in Dienst. Als Basis dient ein über neun Meter langer Reisebus Mercedes Tourino mit 245 PS-Dieselmotor (180 kW). Der Ausbau zur „Specialambulance“ erfolgte in Zusammenarbeit mit Interhospitaltransfer-Spezialisten aus der Region Nordjütland und der polnischen Firma AMZ-Kutno. mehr lesen…

Falck präsentiert sich auf der Interschutz

Juni 9, 2010

falck290Leipzig (pm) – Erstmals hat sich die Falck Rettungsdienst GmbH im Rahmen der Interschutz 2010 dem deutschen Fachpublikum präsentiert. Das Tochterunternehmen des dänischen Falck-Konzerns berichtete im Rahmen eines Pressegesprächs über seine Aktivitäten nach Bekanntwerden des Eintritts in den deutschen Markt. Hierbei standen die Auswirkungen der jüngsten EuGH-Rechtsprechung im Mittelpunkt.

„Das Interesse an der Falck Rettungsdienst GmbH ist sehr groß”, bilanziert Falck-Vizepräsident Ole Qvist Pedersen, der auch für das Deutschlandgeschäft verantwortlich ist. Mit zahlreichen Institutionen bestünde ein konstruktiver Gedankenaustausch. Man sei, so Qvist, auch mit allen Hilfsorganisationen in konstruktiven Gesprächen, selbst wenn die Auffassungen zu einzelnen Themen nicht identisch seien. Falck habe das Ziel, mit seiner internationalen Erfahrung die Wirtschaftlichkeit zu verbessern und die Qualität im Rettungsdienst zu sichern sowie – wo möglich – zu verbessern.

Angesichts des jüngsten EuGH-Urteils vom 29. April 2010 (Az C-160/08), das die Vergabepraxis in vier sogenannten „Submissionsländern” gerügt hatte, sieht sich Falck in seiner Rechtsauffassung bestätigt: Der Rettungsdienst in Deutschland unterliege selbstverständlich den Vergaberichtlinen der Europäischen Union, so wie auch in allen anderen Ländern, in denen Falck tätig ist. Es müsse deshalb unverzüglich in Deutschland eine Wettbewerbsgleichheit geschaffen werden, die allen qualifizierten Leistungserbringern einheitliche Zugangschancen eröffne Qvist empfahl die Einrichtung von Kompetenzzentren auf Länderebene, die die kommunalen Träger der Rettungsdienste im Vorfeld von Ausschreibungen juristisch beraten und bei der Durchführung praktisch unterstützen könnten.

„Angesichts drastischer Einsparzwänge im Gesundheitswesen sowie in den Kommunen sei ein Wettbewerb auf Basis transparenter Ausschreibungen unverzichtbar. Die Erfahrungen von Falck mit seinen Rettungsdiensten in sieben europäischen Ländern hätten gezeigt, dass durch Ausschreibungen nicht nur mehr Wirtschaftlichkeit, sondern auch eine höhere Qualität erreicht werde”, so Ole Qvist.

Die Nachbarländer von Deutschland würden, so Qvist weiter, seit Jahren zeigen, dass sich Vergaben im Rettungsdienst mit ehrenamtlichen Strukturen im Katastrophenschutz sehr gut ergänzen. Ehrenamtliche Helfer hätten auch bei Privatunternehmen ausreichende Möglichkeiten, praktische Einsatzerfahrungen zu sammeln. So habe Falck zum Beispiel in Belgien eine ehrenamtliche Rettungsdienstgruppe mit über 600 Aktiven aufgebaut.

Falck erwarte in Deutschland einen transparenten Wettbewerb. Jeder Patient in Deutschland habe das Recht auf schnelle und professionelle Hilfe, die laut Qvist aber auch wirtschaftlich sein müsse. Dies zu erfüllen, sei in Zukunft Aufgabe aller etablierten und neuen Leistungserbringer im Rettungsdienst.

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