Weltweit

Schwere Vorwürfe gegen Schweizer Rettungsflugwacht Rega

Juli 9, 2014

Zürich (pm) – Eine französische Zeitung hatte am Montag (07.07.2014) berichtet, dass die gestohlene Patientenakte Michael Schumachers womöglich über die Schweizer Rettungsflugwacht Rega verschiedenen Medien angeboten wurde. mehr lesen…

8 Tipps für Sicherheit im Straßenverkehr

Juni 27, 2014

Hartmut Ziebs. Foto: DFV

Berlin (DFV) – “Warnwesten erhöhen die Sichtbarkeit und damit Sicherheit”, darauf weist der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hin. Ab dem 1. Juli 2014 gilt in Deutschland Warnwestenpflicht: In allen Pkw, Lkw und Bussen, die in der Bundesrepublik zugelassen sind, muss dann endgültig eine Weste mitgeführt werden.

“Leider werden immer wieder Menschen verletzt oder gar getötet, die eine Unfallstelle absichern wollen, eine Panne haben oder anderen Menschen zur Hilfe kommen”, erklärt DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs. Der Deutsche Feuerwehrverband gibt acht Tipps zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr:

  1. Lagern Sie die Warnweste griffbereit – etwa in der Fahrer- und Beifahrertür. Wird die Weste im Kofferraum aufbewahrt, sind Sie auf dem Weg dorthin nicht gesichert.
  2. Wenn regelmäßig mehrere Personen mit dem Fahrzeug unterwegs sind, sollte eine entsprechende Anzahl an Warnwesten vorhanden sein.
  3. Sichern Sie Unfallstellen mindestens mit einem Warndreieck ab; lagern Sie dieses griffbereit und nicht unter den Koffern versteckt.
  4. Begeben Sie sich nach der Absicherung wenn möglich hinter die Leitplanke – sie bietet zusätzlichen Schutz vor dem fließenden Verkehr.
  5. Stau auf der Autobahn: Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst kommen nur dann zügig an die Einsatzstelle, wenn eine Rettungsgasse gebildet wird! Lassen Sie bei zweispurigen Straßen in der Mitte, bei mehreren Spuren zwischen der linken und der zweiten Spur von links Platz für die Einsatzfahrzeuge.
  6. Altbewährt und trotzdem manchmal vergessen: Die Gurtpflicht gilt in Deutschland für alle Insassen. Achten Sie vor allem auf die korrekte Sicherung von Babys und Kindern.
  7. Sommer, Sonne, Motorradausflug – immer (mindestens) mit Helm! Korrekte Schutzausrüstung verhindert häufig schwere Verletzungen, daher auch für die schnelle Fahrt “um die Ecke” anlegen.
  8. Sie kommen als Ersthelfer zu einem Unfall – aber der Verbandkasten ist leer oder unbrauchbar. Kontrollieren Sie den Inhalt deshalb regelmäßig! Eine Auffrischung in Erster Hilfe – häufig angeboten von Hilfsorganisationen vor Ort – macht Sie sicher in der Handhabung.

Notruf aus Erlangen, Rettungseinsatz in Südtirol

Juni 26, 2014

Nürnberg (BF) – Bereits am 10. Juni 2014 kam es zu einer außergewöhnlichen Rettungsaktion. Die Integrierte Leitstelle (ILS) der Berufsfeuerwehr Nürnberg leitete die Rettung einer Bergsteiger-Gruppe in den Südtiroler Alpen ein.

Eine Frau aus Erlangen meldete der ILS die Notlage einer Freundin. Sie befand sich mit einer Gruppe Bergsteigern in den Südtiroler Alpen in einem alpinen Schneefeld. Die Gruppe drohte abzustürzen, konnte sich nicht aus eigener Kraft retten. Es gelang den Bergsteigern nicht, über die örtliche Notrufnummer in Italien die Bergrettung zu informieren.

So meldete sich die Frau bei ihrer Freundin in Erlangen und schilderte die Notlage. Diese wählte daraufhin den Notruf 112 und landete in der ILS Nürnberg. Der Disponent in der ILS Nürnberg nahm Kontakt mit der ILS Rosenheim auf, die wiederum über die Leitstelle Tirol in Österreich eine Verbindung zur örtlich zuständigen Leitstelle in Südtirol herstellte. Hier nahm ein Disponent direkt Kontakt mit der Bergsteiger-Gruppe auf, um ihren Standort zu ermitteln.

Bereits nach 90 Minuten wurde die ILS Nürnberg darüber informiert, dass die Bergsteiger mit einem Rettungshubschrauber aus der gefährlichen Lage gerettet worden sind.

Wunderheiler rauben Patienten aus

Juni 25, 2014

Schliersee (pol) – Die Kriminalpolizei Miesbach fahndet nach einem Wunderheiler-Trio aus dem Ausland. Die drei Personen hatten einem 37-jähriger Mann aus Hausham alternative Behandlungsmethoden für seine schwere Erkrankung angeboten. Bei ihrem Besuch betäubte das Trio den Patienten und raubte ihn aus.

Im Internet hatte der schwer kranke 37-Jährige nach alternativen Behandlungsmethoden gesucht und war bei einem Anbieter im Ausland fündig geworden. Vereinbart wurden sechs Behandlungstermine. Bereits bei der ersten Therapie verabreichte ihm das Trio, eine Frau und zwei Männer, ein unbekanntes Medikament. Der Patient schlief ein.

Als er am nächsten Tag aufwachte, waren die vermeintlichen Wunderheiler abgereist. Den vorher vereinbarten Lohn in Höhe von mehreren tausend Euro haben sie mitgenommen.

Die Kriminalpolizei empfiehlt dringend:

  • Keine Internetbekanntschaften oder Anbieter von dubiosen Produkten zu sich nach Hause einzuladen.
  • Vereinbarte Termine nie alleine wahrzunehmen. Bringen sie immer eine Vertrauensperson zu Treffen mit.
  • Keine größeren Geldbeträge zu Hause aufzubewahren oder vorrätig zu halten.
  • Eventuelle Bezahlungen nur gegen Rechnung oder mit Überweisung zu tätigen.

DGAI ruft zur Teilnahme an europäischer Studie auf

Mai 22, 2014

Nürnberg (DGAI) – Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) ruft unter anderem Rettungsdienste zur Teilnahme an einer europäischen Studie auf. mehr lesen…

Schweiz: Tempolimit für Rettungsfahrzeuge?

April 24, 2014

Bern (rd.de) – Was manchem wie ein verspäteter April-Scherz vorkommt, hat in der Schweiz für ernste Diskussionen gesorgt. Wie die schweizerische Boulevardzeitung „Blick“ berichtete, drohen Mitarbeitern von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst hohe Strafen, sollten sie im Einsatz schnell unterwegs sein. mehr lesen…

RKiSH: Internationaler Erfahrungsaustausch

April 10, 2014

Michael Reis, Geschäftsführer RKiSH; Juha Jormakka, Saimaa-University; Simo Saikko, Saimaa-

Michael Reis, Geschäftsführer RKiSH; Juha Jormakka, Saimaa-University; Simo Saikko, Saimaa-
University;Anja Harris; Kooperative Regionalleitstelle West; Tim Tiemann, RKiSH; Sally Thompson, Edgehill-
University; Selja dal Maso, RKiSH; Phil Crompton, Edgehill-University (von li.). Foto: RKiSH

Heide (RKiSH) – Über die Zukunft der präklinischen Versorgung haben sich Rettungsdienste sowie deren Hochschulen aus Deutschland, England und Finnland auf Einladung der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) ausgetauscht. Ergebnisse des dreitägigen Besuchs sind eine Zusammenarbeit auf akademischer Ebene und ein europäisches Austauschprogramm für die Mitarbeiter. mehr lesen…

Brasilien: letzten Vorbereitungen zur Fußball-WM

März 12, 2014

Bonn (BBK) – Drei Monate vor Start der Fußball-WM in Brasilien geht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeinsam mit seinen Partnern in die heiße Phase der Unterstützung vor Ort. mehr lesen…

Sachsen: Grenzenlose Rettung rückt näher

Februar 5, 2014

Dresden (pm) – Im April 2013 erfolgte die Unterzeichnung des deutsch-tschechischen Rahmenabkommens über eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst. Jetzt ist Sachsen dabei, mit dem „Nachbarn“ eine Kooperationsvereinbarung zu erarbeiten. mehr lesen…

Auftakt zum europäischen Katastrophenschutzprojekt SAMETS

Januar 29, 2014

Köln/Brüssel (ASB) – Vertreter des ASB, des Südtiroler Weißen Kreuzes, des ASB Österreichs, der italienischen Samariterorganisation ANPAS und des slowakischen ASSR trafen sich am 23. Januar 2014 in Brüssel zum Auftakt ihres gemeinsamen Katastrophenschutzprojektes SAMETS. mehr lesen…

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