Niedersachsen

Neue Etiketten für Medikamente

Juli 24, 2014

Reinbek (pm) – Das Asklepios Institut für Notfallmedizin (IfN) und die Arbeitsgemeinschaft in Norddeutschland tätiger Notärzte (AGNN) führen in Kooperation mit der Firma Mediaform ein speziell für den Einsatz im Rettungsdienst konzipiertes Kennzeichnungsmodell für aufgezogene Medikamente ein. Der Name: RETTiketten.  mehr lesen…

Braunschweig: Bauarbeiter von Güterzug angefahren

Juli 23, 2014

Braunschweig (ots) – In der Nacht zu Dienstag (22.07.2014) wurde ein Bauarbeiter der Deutschen Bahn bei Timmerlah von einem Güterzug erfasst und schwer verletzt. mehr lesen…

Celle: Feuer vernichtet DLRG-Unterkunft

Juli 22, 2014

Celle (DLRG) – Gegen 17:00 Uhr brach am Samstag (19.07.2014) ein Großfeuer am Jachthafen in Celle aus. In dem betroffenen Hallenkomplex war auch die DLRG-Ortsgruppe Celle mit ihrem gesamten Material und Ausrüstung untergebracht. mehr lesen…

Schützenfest Hannover: ruhiger Verlauf

Juli 15, 2014

Hannover (DRK) – Nach zehn Tagen Schützenfest in Hannover zog das DRK aus der Region Hannover am Sonntagnachmittag (13.07.2014) eine positive Bilanz. mehr lesen…

Standards für Offshore-Rettung gefordert

Juli 7, 2014

Berne (JUH) – Auf Einladung der Johanniter-Unfall-Hilfe informierten sich kürzlich Abgeordnete des niedersächsischen Landtags über das medizinische Offshore-Notfallkonzept WINDEAcare. Klaus Graf, Berater von WINDEA, stellte das Konzept vor und wies auf die Probleme hin: „Im Gegensatz zum Landrettungsdienst gibt es seitens des Gesetzgebers keine Standards für den Werkrettungsdienst auf Offshore-Bauwerken.“ mehr lesen…

Mann verbrennt in Pkw, Helfer müssen zusehen

Juli 2, 2014

Rhede (Feuerwehr) – In der Gemeinde Bunde (Kreis Leer) verbrannte ein Pkw-Fahrer am Mittwochvormittag (02.07.2014) nach einem Unfall in seinem Fahrzeug. Ersthelfer konnten ihn nicht mehr retten und mussten das Drama mit ansehen.

In einer langgezogenen Linkskurve im Rheder Ortsteil Brual Siedlung kam der Fahrer eines Kleinwagens nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Pkw fing Feuer. Drei Ersthelfer eilten dem eingeklemmten Insassen zur Hilfe. Sie versuchten noch, ihn aus dem Pkw zu ziehen. Doch als die Flammen den Fahrzeuginnenraum erreichten, mussten sie die Rettung abbrechen.

Sie setzten noch den Notruf ab. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Wymeer und Bunde, sowie Rettungsdienst und Notarzt rückten an. Aber für den Verunfallten kam jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr löschte den Brand und barg das Wrack aus dem Straßengraben. Dann befreiten sie den leblosen Körper mit hydraulischem Rettungsgerät.

Ein Notfallseelsorger kümmerte sich zunächst um die Ersthelfer und führte später auch Gespräche mit den Rettungskräften.

Lkw kracht in Raststätte: 1 Toter, 18 Verletzte

Juli 1, 2014

Sittensen (rd.de) – Ein tödlicher Unfall ereignete sich Dienstagmorgen (01.07.2014) auf dem Rasthof Ostetal an der Autobahn 1 bei Sittensen. Die Bilanz: Ein Mann kam ums Leben, vier Personen wurden schwer verletzt und 14 weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen.

Gegen 8.45 Uhr fuhr ein Sattelzug auf den A 1-Rasthof Ostetal in Fahrtrichtung Bremen. Der Fahrer verlor vermutlich aufgrund von Kreislaufproblemen die Kontrolle über den Lkw und krachte in das Tankstellengebäude. Das Fahrzeug erfasste dabei mehrere Personen und touchierte zahlreiche Pkw. Erst einige Meter weiter kam der Sattelzug zum Stehen.

Bei dem massiven Unfall erlitt ein 73-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein tödliche Verletzungen. Für ihn kam die Hilfe der Rettunsgkräfte zu spät. Mindestens drei weitere Personen verletzten sich schwer – darunter auch der Lkw-Fahrer – und mussten in umliegende Krankenhäsuer gebracht werden. Weitere 14 leicht Verletze wurden von Notärzten und dem Rettungsdienst versorgt und einige auch in Krankenhäuser transportiert.

Zum Einsatz kamen neben dem Rettungsdienst-Großaufgebot auch die umliegenden Ortsfeuerwehren.

Die Polizei sperrte die Raststätte während der Rettungsmaßnahmen. Das Tankstellengebäude wurde massiv beschädigt, sodass ein Betrieb zunächst ohnehin ausgeschlossen ist.

Bus-Fahrer verhindert Katastrophe auf Klassenfahrt

Juni 30, 2014

Seevetal (rd.de) – Ein Bus, vollbesetzt mit 76 Schülern und sechs Betreuern, geriet in der Nacht zum Montag (30.06.2014) bei Seevetal in Brand. Gerade noch rechtzeitig konnte der Busfahrer das Fahrzeug auf eine Raststätte lenken. Dort ging der Bus unmittelbar nach der Rettung der Insassen in Flammen auf.

Die Schulgruppe aus Itzehoe hatte kurz zuvor ihre Reise nach England angetreten, als der Busfahrer gegen 1.30 Uhr auf der Autobahn 7 Höhe Seevetal Brandgeruch feststellte. Er reagierte schnell und steuerte den Bus auf die Raststätte Harbuger Berge. Der Busfahrer alarmierte die Insassen. Schlafende Schüler wurden geweckt, die Betreuer koordinierten die Räumung des Busses. Sogar das Gepäck konnte noch weitestgehend aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Wenig später ging der Bus in Flammen auf. Als die Feuerwehr eintraf stand der hinter Bereich des Busses in Vollbrand. Ein Kind erlitt einen Schock und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Gruppe setzte ihre Fahrt nach England nicht fort, sondern wurde mit einem Ersatzbus zurück nach Itzehoe gefahren.

Die Polizei geht davon aus, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst hatte.

Nicht nur Essen auf dem Herd: 4 Verletzte

Juni 26, 2014

Braunschweig (BF) – Zu einem ausgedehnten Küchenbrand rückten die Berufsfeuerwehr Braunschweig sowie der Rettungsdienst am späten Mittwochabend (25.06.2014) aus. Insgesamt vier Personen, darunter zwei Kinder, mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Gegen 23:25 Uhr ging der erste Notruf in Integrierte Regionalleistelle (IRLS) der Berufsfeuerwehr Braunschweig ein. Der Anrufer wies auf ein Feuer in der Nachbarwohnung hin. Als die Ortsfeuerwehr Schapen am Einsatzort eintraf, befand sich die Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus bereits im Vollbrand. Der Bewohner hatte sich vorher ins Freie retten können. Ebenso die meisten anderen Personen, die sich in dem Wohnhaus aufhielten. Am Fenster einer Dachgeschosswohnung machte sich eine Frau bemerkbar. Sie wurde über eine Steckleiter gerettet, weil der Treppenraum stark verraucht war.

Aufgrund der hohen Anzahl betroffene Personen rückte ein Großaufgebot des Rettungsdienstes an – mit einem Leitenden Notarzt als Koordinator. Bei den Untersuchungen der Personen stellte sich heraus, dass der Bewohner des Brandwohnung sowie die gerette Frau Rauchgasvergiftungen erlitten hatten. Außer ihnen wurden auch zwei Kleinkinder vorsorglich in Krankenhäuser gebracht.

THW testet Bereitstellungsraum 500

Juni 24, 2014

Bonn (THW) – Im niedersächsischen Bruchhausen-Vilsen übt das Technische Hilfswerk den Bereitstellungsraum (BR) 500. Dieser kommt zum Einsatz, wenn bei Großschadenslagen wie Hochwasser, Sturm oder anderen Katastrophen Einsatzkräfte über eine längere Zeit versorgt und untergebracht werden müssen. Den Belastungstest führt das THW zirka zehn Tage durch.

“Die Übung Bereitstellungsraum 500 ist die erste praktische Erprobung dieses Einsatzkonzeptes”, erklärte THW-Präsident Albrecht Broemme. Das Szenario dauert bis zum 30. Juni. Der BR 500 beinhaltet alles, was für die Bereitstellung von bis zu 500 Einsatzkräften benötigt wird. „Einsätze wie beim Hochwasser 2013 oder beim G8-Gipfel haben gezeigt, dass der BR 500 schon aus Fürsorgegründen für die Einsatzkräfte wichtiger Bestandteil der Einsatzplanung ist“, so Broemme.

Der Bereitstellungsraum bietet neben einer Führungsstelle alle erforderlichen Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Dazu zählen ein Feldlager mit Sanitäranlagen sowie Werkstätten. Mit dieser Ausstattung kann der BR 500 sowohl bei lang andauernden Einsätzen als auch bei Großveranstaltungen genutzt werden, bei denen die Einsatzkräfte auf Abruf bereit stehen müssen.

Parallel zum Test des BR 500 findet auf dem Wasserübungsplatz in Barme die jährliche Brückenbauübung statt. Während dieser mehrwöchigen Großübung ziehen unter anderem die THW-Kräfte der Fachgruppen Brückenbau in den BR 500 ein und testen das Konzept damit unter realen Bedingungen.

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