Bundesländer

TV Tipp: RTH Christoph 30 ersetzt Hausarzt

März 10, 2017

Wolfenbüttel (rd_de) – Am Freitagabend (10.03.2017) zeigt NDR Fernsehen eine Dokumentation rund um den ADAC Rettungshubschrauber Christoph 30. Die Sendung läuft um 21.15 Uhr und dauert 30 Minuten.

Helikopter statt Hausarzt – unterwegs mit Christoph 30. Pilot, Rettungsassistent und Notarzt des ADAC Rettungshubschrauber aus dem niedersächsischen Wolfenbüttel sind bei einem Alarm innerhalb von 2 Minuten in der Luft. Wegen Ärztemangel in ländlichen Regionen werden sie immer häufiger zu nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen gerufen.

Notarzt Dr. Tobias Jüttner sagt gegenüber dem NDR: „Natürlich handeln wir bei jedem Einsatz so, als würde es um Leben und Tod gehen. Aber die Anzahl der Einsätze, in denen wir den Hausarzt ersetzen, wird höher.“

Kohlenmonoxid-Alarm in Shisha-Bar

März 9, 2017

Lörrach (pol) – In einer Shisha-Bar im baden-württembergischen Lörrach kam es am Mittwochabend (08.03.2017) zu einem Großeinsatz aufgrund von Kohlenmonoxidvergiftungen. Insgesamt waren 23 Personen betroffen, 14 Gäste mussten zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden.

Zunächst wurde bei einer 19-jährigen Frau eine Kohlenmonoxidvergiftung festgestellt. Daraufhin führte die Feuerwehr Lörrach Messungen in der Bar und einer angrenzenden Wohung durch. Das Ergebnis: ein erhöhter CO-Wert. Es folgte ein Großeinsatz für den Rettungsdienst.

>>Download CO-Warngeräte

Die Polizei berichtet, dass 14 Personen (darunter fünf Kinder), welche sich in der Bar befanden, oder sich in den darüber liegenden Wohnungen aufhielten, vorsichtshalber in umliegenden Krankenhäusern untersucht wurden. Acht weitere Gäste hatten eine Versorgung durch den Rettungsdienst verweigert.

Zur Ursache des erhöhten Kohlenmonoxidwertes konnte die Polizei noch keine Aussage treffen.

>Kohlenmonoxid-Melder: Warum ein CO-Messgerät so wertvoll ist

Patientenversorgung im Rettungswagen. Symbolfoto: Markus Brändli

 

Erste Rettungswagen vom Typ „Bayern 2017“ übergeben

Februar 27, 2017

München (pm) – Zwölf neue RTW vom Typ „Rettungswagen Bayern 2017“ auf Basis des Mercedes Sprinter hat das Bayerische Rote Kreuz (BRK) übernommen. Die Lieferung bildet den Auftakt einer neuen Beschaffungsmaßnahme für den gesamten Rettungsdienst in Bayern. Diese umfasst den Zeitraum bis zum Jahr 2020 und insgesamt mehr als 480 Fahrzeuge, wie Mercedes in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Die ersten übernommenen RTW gehen an verschiedene Kreis- und Regionalverbände des BRK sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). In zwei Wochen werden die nächsten 23 Fahrzeuge übergeben. Künftig kommen die RTW beim BRK, beim Arbeiter-Samariter-Bund, bei der Berufsfeuerwehr München, der JUH und dem Malteser Hilfsdienst sowie bei den in den Rettungsdienst eingebundenen Privatunternehmen zum Einsatz.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Mercedes Sprinter 519 CDI mit einem Aluminium-Sandwichkofferaufbau der Firma WAS. Sie sind mit einem 140 kW (190 PS) starken Sechszylinder-Dieselmotor gemäß Euro VI Norm ausgestattet und verfügen zumeist über Hinterradantrieb sowie ein Siebengang-Wandler-Automatikgetriebe. Einige Fahrzeuge der aktuellen Beschaffungsmaßnahme werden mit Allradantrieb ausgeliefert.

Zur Assistenz- und Sicherheitstechnik an Bord zählen der Spurhalte-Assistent und Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht-Funktion. Für eine angenehme Raumtemperatur sorgen eine Klimaanlage vorn und hinten sowie eine Luftzusatzheizung im Patientenraum. Zusätzlich steht ein Zuheizer mit Standheizungsfunktion im Fahrerraum zur Verfügung. Die RTW verfügen über insgesamt fünf Sitzplätze sowie eine Fahrtrage für einen liegenden Patienten.

(27.02.2017; Fotos: Mercedes Benz)

„Christoph Brandenburg“: ADAC tauscht Rettungshubschrauber aus

September 30, 2016

München (ADAC) – Die ADAC Luftrettung setzt in Brandenburg künftig auf einen neuen Rettungshubschrauber vom Typ H145. Der neue „Christoph Brandenburg“ ersetzt damit die alte Maschine vom Typ EC145, teilte die Gesellschaft am Mittwoch (27.09.2016) mit. mehr lesen…

Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz streikt

Juli 22, 2016

Mainz (rd_de) – In der vierten Runde der Tarifverhandlungen für den Rettungsdienst zwischen dem Arbeitgeber Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und der Gewerkschaft Verdi konnte kein Ergebnis erzielt werden. Die Gewerkschaft hat deswegen die Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen. mehr lesen…

Berlin: Rettungsdienstgesetz mit vielen Neuerungen

Juni 1, 2016

Berlin (rd.de) – Der Entwurf des neuen Rettungsdienstgesetzes für Berlin verspricht eine Reihe von Innovationen. Dazu gehört beispielsweise, dass ein Notarzt ständig für die Disponenten in der Leitstelle als Ansprechpartner vor Ort ist.   mehr lesen…

BRK macht Telefonreanimation zum Standard

Mai 31, 2016

München (rd.de) – Sämtliche Rettungsleitstellen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sind jetzt in der Lage, Laien telefonisch in Herz-Lungen-Wiederbelebung anzuleiten. Dafür sind alle Mitarbeiter der Leitstellen nach einem speziellen Algorithmus geschult worden. mehr lesen…

DRK befragt Rettungsdienst-Patienten

Mai 11, 2016

Frankfurt/Main (rd.de) – In Hessen führen der DRK-Bezirksverband Frankfurt sowie fünf weitere Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes Befragungen von Rettungsdienst-Patienten durch. Diese können in sechsseitigen Fragebögen Angaben zum Einsatzablauf, zu den fachlichen und sozialen Qualitäten des Personals sowie zur Übergabe an das Krankenhaus machen. mehr lesen…

Arbeiter stürzt vier Meter in die Tiefe

April 25, 2016

Augsburg (BF) – Am Freitagmittag (22.04.2016) stürzte ein Arbeiter auf einer Baustelle in Augsburg vier Meter tief in eine Baugrube. Der Rettungsdienst und die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Augsburg kamen zum Einsatz.

Kollegen des verunglückten Bauarbeiters setzten den Notruf ab. Zunächst erreichte der Rettungsdienst den Einsatzort und begann mit der Versorgung des schwerverletzten Patienten. Die Kräfte forderten die Höhenretter nach. Die Spezialeinheit beförderte den verunglückten Arbeiter auf einer Schleifkorbtrage aus der Baugrube. Er kam in ein Krankenhaus.

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(25.04.2016; Foto: Feuerwehr Augsburg)

Fünf Verletzte bei Unfall auf schneebedeckter Autobahn

April 25, 2016

Bremerhaven (BF) – Ein VW-Transporter verunfallte auf der Autobahn A 27 bei Bremerhaven am Sonntagmorgen (24.04.2016) schwer. Die fünf Insassen erlitten zum Teil schwere Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich gegen 6.20 Uhr zwischen den Anschlussstellen Neuenwalde und Nordholz (Kreis Cuxhaven). Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Autobahn mit Schnee und Hagel bedeckt. Der VW-Transporter überschlag sich und kam auf der Beifahrerseite zum Liegen. Als die Einsatzkräfte der Bremerhavener Feuerwehr eintrafen, befanden sich alle Insassen außerhalb ihres Fahrzeuges.

Alle fünf Personen wurden vom Rettungsdienst und den beiden Notärzten medizinisch versorgt. Zwei Insassen kamen mit schweren und drei mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Ein an der Einsatzstelle eingetroffenes Familienmitglied wurde aufgrund der belastenden Situation durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Die Besatzung des Löschfahrzeuges unterstützte bei der medizinischen Versorgung.

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(25.04.2016; Foto: Feuerwehr Bremerhaven)

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