Rauchgasvergiftung bei Löschversuch


Gevelsberg (ots) – Bei einem Wohnungsbrand am Mittwochmorgen (27.02.2013) in Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) erlitt der Bewohner leichte Verbrennungen und eine Rauchgasintoxikation bei dem Versuch, den Brand selbst zu löschen. Eine weitere Person zog sich bei der Flucht ins Freie starke Schürfwunden zu.

Um 7:40 Uhr meldeten Anwohner der Feuerwehr per Notruf den Brand in einem Mehrfamilienhaus. Der Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr Gevelsberg rückten zum Einsatzort aus. Beim Eintreffen der Helfer war bereits eine starke Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss des Wohngebäudes erkennbar. Alle Bewohner hatten sich eigenständig ins Freie begeben. Die beiden verletzten Personen machten vor dem Haus auf sich aufmerksam und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Sie kamen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Die anderen Bewohner konnten sich in einer Notunterkunft aufhalten und aufwärmen.

Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr ging zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Die Wohnung stand mittlerweile in Volbrand. Zwei weitere Trupps bauten von außen eine Riegelstellung zu direkt angrenzenden Wohnhäusern auf, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Erst nach zirka 50 Minuten konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Kameraden nach Glutnestern und kontrollierten die Nachbarwohnungen.

Gegen 11:30 Uhr hieß es „Feuer aus“. Nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes nahm die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ein abschließendes Ergebnis liegt noch nicht vor.

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