5 Verletzte nach Verpuffung in Chemielabor


Berlin (rd.de)  – Am Institut für Chemie der Humboldt-Universität in Berlin ereignete sich am Dienstag (23.03.2016) ein Gefahrgutunfall. Ein Behälter mit 100 ml Thionylchlorid zerbrach in einem Labor und die Flüssigkeit trat aus.

Rettungswagen im Einsatz

Rettungswagen auf Einsatzfahrt. Symbolfoto: fotolia/Christian Müller

Bei Thionylchlorid handelt es sich um eine schweflige Säure, die stark ätzend wirkt. Eine Mitarbeiterin verletzte sich, als der Behälter zu Bruch ging. Nach der Erstversorgung durch Rettungsfachkräfte musste sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr räumte das Gebäude und sicherte die Reste der Flüssigkeit. Anschließende Messungen ergaben keine weitere Gefährdung in der Raumluft.

Im Laufe des Einsatzes meldeten sich vier weitere Mitarbeiter eines Nachbarlabors. Sie klagten über Atemwegsreizungen. Ein Notarzt sichtete die Patienten. Auch sie brachte der Rettungsdienst zur Versorgung in ein Krankenhaus.

(25.02.2016)

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