Würselens Mitarbeiter üben Frühdefibrillation


Würselen (DRK) – Bereits seit 2007 besitzt die Stadt Würselen einen Frühdefibrillator im Foyer des Rathauses. Ein Beitrag für die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter. Jetzt haben sich die Rathausmitarbeiter zum Thema Defibrillation durch Ersthelfer auch wieder auf den neuesten Stand gebracht.

Am 01.02.2011 fand nun die jährliche Fortbildung für die Mitarbeitenden des Rathauses zum Thema „Defibrillation durch Ersthelfer“ statt. Der DRK-Kreisverband Kreis Aachen e.V., vertreten durch Tillmann Speer, Projektleiter Frühdefibrillation, führte durch die zweistündige Veranstaltung im Sitzungssaal des Rathauses.

Nach einer theoretischen Wiederholung, die die Neuerungen des Europäischen Rates für Wiederbelebung (ERC) aus dem Jahr 2010 thematisierte, bot sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, die Wiederbelebung und den Einsatz des Defibrillators intensiv zu üben. Tillmann Speer betonte, dass bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand mit Kammerflimmern die Überlebenschance beim Ausbleiben von Ersthelfermaßnahmen bis zur Defibrillation um ca. 10-12% pro Minute sinkt. Nur durch eine enge Zusammenarbeit von Laienhelfern und Rettungsdienst lässt sich die Überlebenschance dieser Patienten erhöhen und die Zahl der Todesfälle der Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern.

Das Deutsche Rote Kreuz berät Firmen und Verbände bei der Anschaffung eines Defibrillators und bildet deren Mitarbeitende im Bereich der Ersten Hilfe und der Durchführung der Defibrillation aus.

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