Traumatraining im Bergwerk


Idar-Oberstein (DRK) – Bereits zum dritten Mal fanden am vergangenen Wochenende (12. – 14.04.2013) die Traumatage des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe in Idar-Oberstein statt.

Während der dreitätigen Veranstaltung bildeten sich 20 Auszubildende und Rettungsassistenten des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe in der Versorgung von schwerverletzten Patienten weiter. Neben den Mitarbeitern des DRK nahmen auch vier Auszubildende zum Rettungsassistenten des DRK Kreisverbandes Homburg/Saar an der Praxisfortbildung teil.

Dozent und Organisator Marc Altvater hatte ein spannendes Programm zusammengestellt. Am Freitag brachte er die Teilnehmer auf den neuesten Stand in Sachen Traumamanagement und vermittelte wichtige Kenntnisse in der präklinischen Therapie des Polytraumas. Die Teilnehmer trainierten die Standards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie in mehreren Workshops.

Das Highlight der Fortbildung folgte am Samstag. Am Nachmittag ging es ins Besucherbergwerk nach Fischbach/Nahe. Dort erwartete die Einsatzkräfte ein Massenanfall von Verletzten. Es galt, die Verletzten in engen Stollen, auf rutschigen Treppen und in Geröllfeldern fachgerecht zu behandeln und das neu erworbene Wissen anzuwenden. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurden die Verletzten dann gerettet und ins Freie transportiert.

Am Sonntag stand dann das Szenario eines schweren Verkehrsunfalls mit eingeklemmten Verletzten auf dem Programm. Die Teilnehmer trainierten insbesondere die zügige und schonende Rettung der Patienten aus dem Fahrzeug.

(Foto: DRK-RD Rheinhessen-Nahe)

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