Symposium zum Thema Wiederbelebung


Köln (rd.de) – Am 2. und 3. Oktober 2009 lädt der Deutsche Rat für Wiederbelebung nach Köln ein. Im Mittelpunkt des Symposiums stehen die neuesten Richtlinien zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und Projekte, um das Wissen zur Wiederbelebung in die Bevölkerung zu tragen.

Der plötzliche Herztod ist weltweit eine der Haupttodesursachen Jeden Tag sterben in Europa etwa 1000 Menschen – meist auf Grund eines akuten Herzinfarktes – weil eine Wiederbelebung nicht erfolgreich durchgeführt werden kann.

Eine wichtige Voraussetzung, um das Überleben der Patienten mit Herzkreislaufstillstand zu verbessern, ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Reanimation und mit der Wiederbelebung. Maßnahmen, die während der Wiederbelebung unternommen werden, müssen kritisch hinterfragt und auf ihre Effektivität hin überprüft werden. Nur so lässt sich eine optimale Strategie zum Wohle der Patienten finden.

Instruktoren und Notfallmediziner diskutieren in Köln über den Stand der Planungen für Ausbildungskonzepte wie ILS (Immediate Life Support), EPILS (Immediate Pädiatric Life Support) oder den pETC (prähospitaler European Trauma Course). Die Veranstaltung des Deutschen Rates für Wiederbelebung sind auch eine Art Aufwärmrunde für den im Februar 2010 stattfindenden internationalen Leitlinienkongress ILCOR.

In Köln tragen internationale Referenten unter anderem wissenschaftliche Erfahrungen vor, wie sich das neue Konzept der Laienreanimation ohne Beatmung bisher bewähren konnte. Mithin Ergebnisse, die bereits einen Schatten auf die Leitlinienkonferenz im nächsten Jahr werfen.

Das deutsche Programm „Reanimationsunterricht in der Grundschule“ steht aber ebenso auf der Agenda, wie der Bericht über die Vorzüge von Medical Emergency Teams (MET) in Krankenhäusern.

Weitere Informationen: http://congress.erc.edu/

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