Standardisierte Traumaversorgung weiter auf dem Vormarsch


Oberarzt Dr. med. Thomas Näser gratulieren Lars Menzel, Leiter des Bildungsinstituts der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland und Florian Kühl, Vorsitzender von ITLS Germany.Leipzig (JUH) – Nicht zuletzt durch die empirisch bewiesenen Ergebnisse aus Studien konnte sich der „ITLS-Standard“ auch in Deutschland etablieren. Die Johanniter-Akademie und ITLS Germany begrüßten den 2000. Teilnehmer in Leipzig.

Die standardisierte Versorgung von Traumapatienten ist in der Vergangenheit zu einem viel diskutierten Thema im deutschen Rettungswesen geworden. Neben einigen lokalen oder organisationsinternen Ansätzen gehört die standardisierte Traumaversorgung nach den Standards international tätiger Organisationen zu den größten und am meisten verbreiteten Ansätzen weltweit.

ITLS Germany ist seit 2006 im Bereich der Ausbildung in präklinischer Traumatologie aktiv. An den Standorten der Johanniter-Akademie in Deutschland werden seit Anfang 2008 Basis und Fortgeschrittenenkurs sehr erfolgreich durchgeführt. Umso größer war die Freude bei beiden Organisationen, als nicht ganz zwei Jahre nach dem 500. Teilnehmer in Münster nun in Leipzig der 2000. Kursteilnehmer begrüßt werden konnte. Dies zeigt eindrücklich, wie gerne und gut das international bewährte Kurssystem zur strukturierten Traumaversorgung auch im deutschen Rettungswesen angenommen wird.

„Wir setzen weiterhin auf die gute Zusammenarbeit mit ITLS Germany und hoffen hierdurch gemeinsam die Erfolge in der präklinischen Traumaversorgung weiter auszubauen“, so Lars Menzel, Leiter des Bildungsinstituts, der Johanniter-Akademie in Leipzig.

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