Sanitäter lernten Larynxtubus kennen


Laatzen (DRK) – Einmal im Jahr steht für die Sanitäter des DRK Laatzen eine vorgeschriebene Fortbildung auf dem Dienstplan – kürzlich war es wieder soweit. 

„Unsere Helferinnen und Helfer müssen eine bestimmte Anzahl an Fortbildungsstunden im Jahr absolvieren“, erklärte Regionsbereitschaftsleiter Michael Meyen. Dazu hatte sich die Laatzener Bereitschaftsleitung für dieses Jahr etwas Neues überlegt: „Unser Ziel war es, praktische Ausbildung, Neuentwicklungen in der Notfallmedizin und das Üben von Routinedingen zu kombinieren.“

Um alle Wünsche unter einen Hut zu bekommen, hatten sich die Ausbilder daher für ein Zirkeltraining in Kleingruppen entschieden. An mehreren Stationen, die den ganzen Tag über in der DRK-Wache aufgebaut waren, konnten die Helfer ihr Wissen in verschiedenen Bereichen auffrischen und vertiefen.

Neben Theorieeinheiten über medizinische Notfallthemen wie Schlaganfall und Herzinfarkt und deren Notfallversorgung wurden die DRK-Helfer durch die Rettungssanitäterin Martina Schilke, Rettungssanitäter Andreas Vogel und Rettungsassistent Florian Hentschel in der Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert.

Völlig neu hingegen war für die Teilnehmer eine neu entwickelte Variante eines Beatmungshilfsmittels, den so genannten Larynxtubus. Damit die Rotkreuzler diesen künftig kennen und wissen, wie man damit umgeht, zeigte der Sanitätsausbilder die Anwendung anhand einer speziellen Übungspuppe.

Dieses Hilfsmittel stellt in der Praxis eine große Erleichterung und Vereinfachung für die  DRK-Helfer in der Praxis dar. Hierzu mussten zunächst anatomische Hintergründe vermittelt und dann auch ausreichend geübt werden.

Im Anschluss an die Theorie folgte daher die Praxis. Jeder Helfer konnte die Anwendung der neuartigen Beatmungstechnik im Ablauf der Wiederbelebung üben, was sich leichter anhörte als es war. Schließlich mussten jahrelang trainierte Handgriffe und Abläufe durch neue ersetzt werden.

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