Rettungsdienst bildet sich gemeinsam weiter


(Foto: DRK KV Karlsruge / mawe)Stadt- und Landkreis Karlsruhe (pm) – Seit 2010 bilden sich die Rettungsdienstorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und ProMedic (PM) gemeinsam weiter. 220 Mitarbeiter haben den gleichen Wissensstand.

Insgesamt fanden 36 Fortbildungsveranstaltungen abwechselnd bei jeder Organisation statt, die Ende März ihren ersten Abschluss fanden.

Über das Jahr hinweg konnten 220 Mitarbeiter (170 DRK, 30 ASB, 20 PM) des Rettungsdienstpersonals auf den gleichen Stand der Ausbildung gebracht werden. Das hat bei gemeinsamen Einsätzen einen großen Vorteil: Bei einem Notfall sitzt jeder Handgriff bei allen gleich und gewährleistet einen strukturiertes Arbeiten. Somit ist jede Organisation auf dem gleichen Wissensstand.

Schwerpunktthemen waren: Elektrokardiogramm (EKG), Traumaversorgung und Megacode-Training. Die Fortbildungsveranstaltungen fanden in Zusammenarbeit mit den Ausbildungsleitern Jürgen Weber (DRK), Oliver Göring und Nico Schmitt (ASB) und Hans Steffler (PM), sowie den im Rettungsdienst tätigen Notärzten statt. Am 31. März 2011, war der letzte Fortbildungstag der ersten gemeinsamen Ausbildungsreihe.

„Herzlichen Dank an alle Beteiligten, dass wir diese Form der gemeinsamen Weiterbildung so schnell umsetzten konnten und haben somit die Erwartungen auch erfüllen können“, so Jörg Biermann DRK-Kreisgeschäftsführer. Denn seit September 2009 gilt eine gesetzliche Regelung, die den Nachweis dieser Weiterbildungen vorschreibt.
„Die Karlsruher Rettungsdienstorganisatoren sind somit Vorbild in dieser Form in Baden-Württemberg“, lobt ASB Rettungsdienst Geschäftsführer Klaus Münch. Auch Andreas Wolf, ProMedic Geschäftsführer lobt die „schnelle Umsetzung auf dem kurzen Weg“.

Die Einsatzzahlen von 2010 mit täglich 305 Einsatzaufträgen zeigt auch, wie wichtig eine stetige Weiterbildung und Auffrischung des Wissens ist.

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