„Rescuecamp 2013“ erfolgreich beendet


München (JUH) – In Form eines simulierten Auslandseinsatzes übten am vergangenen Wochenende (01./02.06.2013) Rettungshundeteams 36 Stunden lang im Norden Münchens den Ernstfall.

Nachdem die Rettungshundestaffel des JUH-Regionalverbands München in den letzten beiden Jahren den Wettbewerb gewonnen hatte, richtete sie diesmal die Veranstaltung aus. Selbst nahmen die Johanniter aus München am „Rescuecamp 2013“ nicht teil.

In anspruchsvollen Übungen mussten die Teams des ASB, BRH, DRK, THW, ÖRK sowie der DLRG und JUH 36 Stunden an zehn Schadenstellen ihr Können beweisen. Neben dem reinen Finden der „vermissten Personen“ kam es besonders auf die Teamarbeit an. Eigenschutz der Einsatzkräfte, sinnvolle Einsatztaktik, Versorgung der gefundenen Mimen standen auf dem Programm.

Das Basiscamp befand sich in der Bayern-Kaserne im Norden Münchens, alle Schadenstellen lagen im nahen Umkreis. Hier warteten auf die Teams Gebäude, Trümmerkegel und Waldflächen. Die Mannschaften mussten sich während der Übung autark versorgen, entsprechend den internationalen INSARAG-Guidelines der Vereinten Nationen.

Trotz des Dauerregens arbeiteten alle Teams bis zum Schluss mit, versorgten sich selbst in ihren Zelten und waren guten Mutes. Die Wetterbedingungen waren grenzwertig. Während der Übung war nicht klar, ob alle Schadenstellen aufgrund des Wetters bis zum Ende bespielt werden konnten.

Unterstützt wurden die Rettungshundestaffel von der Johanniter-Jugend, dem THW und der Bundeswehr. Die Wettkampfrichter kamen aus der Schweiz (Redog) sowie aus Österreich und Deutschland (ASB, DRK und JUH). Sie stellten am Ende fest, dass das Team der ÖRK-Suchhunde aus Wiener Neustadt gewonnen hatte. Zweiter wurden die Johanniter aus Paderborn (NRW).

(Foto: JUH RV München)

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