Praxisnahe Ausbildung dank toter Schweine


Foto: Med EcoleKiel (pr) – Ungewöhnliche Ereignisse erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Um seine Schüler optimal auf den Beruf im Rettungsdienst vorzubereiten, setzt das Lehrinstitut Med-Ecole auf eine praxisgerechte Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Bestes Beispiel: Bei dem großen Workshops innerhalb der Rettungsassistentenausbildung geht es nur um eines –  Sicherheit erlangen bei den wirklich schwierigen Maßnahmen des Rettungsdienstes. Der trainingsintensive Tag findet an sieben Stationen statt, begleitet durch zwei Notärzte und vier Instruktoren der  Med-Ecole-Instruktoren.

Zuerst werden alle zu den Trainingsmaßnahmen geschulten Inhalte wiederholt. Das vermittelt Sicherheit. Soweit zur Theorie, nun folgt die Praxis.

In kleinen Gruppen trainieren die angehenden Rettungsassistenten an den verschiedenen Stationen: Reanimation von Säuglingen und Kleinkindern (ERC-basiert), Umgang mit alternativen Beatmungswegen sowie die regelgerechte endotracheale Intubation.

Der Höhepunkt des Tages findet für die künftigen Rettungsassistenten an einer Station des Einsatz-Trainingsparcours statt: An toten Schweinen trainieren sie mit einem Maximum an Realitätsnähe die Technik des intraossären Zuganges. Außerdem werden die thorakalen Entlastungspunktionen nach Monaldi und Bülau in Assistenz und Durchführung geübt.

An der Med-Ecole werden Retter ausgebildet, die weit über das ihnen zustehende Maß an Kompetenz hinaus geschult werden. Außerdem wird den Schülern Respekt und Sorgfalt im Umgang mit invasiven Maßnahmen vermittelt. Dies geschieht in drei Stufen: 1. theoretischer Unterricht in der Med-Ecole, 2. Besuch einer Lehrsektion in der Charité Berlin und 3. Seminartag im anatomischen Institut der CAU Kiel.

Nach der Ausbildung bei der Med-Ecole beherrschen die Rettungsassistenten eins in jedem Falle: Die sichere ärztliche Assistenz der oben beschriebenen Maßnahmen in der Realität!

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