Notfallversorgung weiter verbessern


Gruppenfoto_VeranstalterBuseck (DRK) – Bereits zum zwölften Mal fand am 18. und 19. Januar 2013 das Mittelhessische Rettungsdienst-Symposium statt – dieses Mal im Kulturzentrum Buseck. In Workshops und Vorträgen wurden aktuelle notfallmedizinische Themen in Theorie und Praxis behandelt.

Knapp 500 Teilnehmer wurden an den beiden Tagen gezählt. Im Rahmen des Symposiums fand erstmalig auch die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft in Hessen tätiger Notärzte statt.

Drei Schwerpunkte standen im Mittelpunkt der Vorträge am Samstag: Hier wurden zum einen die aktuellen Ergebnisse der Reanimationsforschung und Highlights aus der Notfallmedizin 2012 vorgestellt. Zum anderen fand am Samstag eine Diskussion zu neuen Berufsbildern im Rettungsdienst statt.

Sieben praxisorientierte Workshops wurden am Freitag zu rettungsdienstlichen Themen angeboten, zum Beispiel zu Geburtshilfe im Rettungsdienst, zum Umgang mit Großschadenslagen oder der Brandbekämpfung an Einsatzstellen. Hierfür konnten die Freiwilligen Feuerwehren Buseck und Reiskirchen gewonnen werden.

Organisatorisch verantwortlich für die Veranstaltung war das DRK-Bildungszentrum Mittelhessen. Die inhaltliche Vorbereitung des Symposiums lag beim landkreisübergreifenden „Qualitätszirkel Notfallmedizin“. Vertreter der Landkreise Gießen und Marburg-Biedenkopf, des Uniklinikums Gießen und Marburg (UKGM) sowie des DRK-Rettungsdienst Mittelhessen, der Johanniter und der Malteser arbeiten in diesem Gremium zusammen. Ziel ist es, die Qualität der Notfallversorgung zu überprüfen und zu verbessern.

Die zweitägige, überregionale Fortbildungsveranstaltung findet im jährlichen Wechsel in den Landkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf statt.

(Foto: DRK-Rettungsdienst Mittelhessen)

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