Niederländer trainieren im DRK-Simulationszentrum


Blick in das DRK Simulations- und Trainingszentrum hannover (Foto: DRK)Hannover (DRK) Am 19. Juni 2010 nutzt eine 39-köpfige Delegation des Niederländischen Roten Kreuzes aus Zwolle die einmalige Übungsanlage des bundesweit größten DRK-Simulations- und Trainings-Zentrums (SiTZ) in Hannover-Misburg, um Rettungsszenarien unter äußerst realistischen Bedingungen zu trainieren.

Nach einem Wohnungsbrand müssen Personen mit Brandverletzungen versorgt werden. In einer Werkstatt erleidet ein Arbeiter einen Stromstoß, ein anderer gerät mit der Hand in eine Maschine, ein dritter stürzt aus großer Höhe vom Gerüst. Bei einem Verkehrsunfall klemmt sich ein Insasse die Hand in der Autotür ein, bei einem Auffahrunfall mit einem LKW werden zwei Personen schwer verletzt. Diese Rettungsszenarien werden am Vormittag in Form eines Zirkeltrainings an verschiedenen Stationen in Misburg geübt. Am Nachmittag steht bei den Trainingseinheiten die Optimierung von Teamprozessen im Vordergrund.

Unterstützt wird der Trainingstag im SiTZ von DRK-Helfern der Realistischen Unfalldarstellung der Region Hannover, die entsprechend geschminkt die Unfallopfer mimen.

Die 1.200 qm Hallenfläche des SiTZ bieten eine ideale Übungsanlage. Maschinengeräusche, Straßenlärm, Martinshorn, ein rauchendes Auto – die ausgefeilte Ton- und Beleuchtungstechnik ermöglicht, mehr als 100 Notfallszenarien realitätsgetreu und unter erschwerten Bedingungen zu üben. 18 Videokameras zeichnen die Übungen auf und übertragen sie in Schulungsräume für die Analyse.

Mehr Information: www.drk-trainingszentrum.de

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