Neue Übungsgeräte für die Wachen


Marburg (DRK) – Rund 35.000 Euro hat der DRK Rettungsdienst Mittelhessen in die Übungsausrüstung investiert, um die Arbeitsbedingungen der Lehrrettungsassistenten zu verbessern.

So wurden vier neue Mega-Code-Trainer beschafft. Zusätzlich zu diesen vier „erwachsenen“ Puppen sind auch ein „Jugendlicher“ und ein „Kind“ vorhanden. Übungsrucksäcke, Beamer und Laptops ergänzen die neue Ausstattung.

Ziel der Beschaffung ist es, Praxistrainings und Fallsimulationen für alle Einsatzdienstmitarbeiter des Unternehmens anbieten zu können. Bisher konzentrierte sich die praktische Anleitungs- und Übungsarbeit der fünf verantwortlichen Lehrrettungsassistenten auf auszubildende Rettungsassistenten im Praktikum und auf die Praxisanleiter, die neue Mitarbeiter anleiten und begleiten.

„Praxistrainings sind sehr wichtig, denn in Notfallsituationen muss jeder Handgriff sitzen,“ erläutert Betriebsleiter Heiko Hartmann. Künftig sollen Übungstermine für alle Mitarbeiter angeboten werden, bei denen Reanimationstrainings und andere Fallbeispiele geübt werden. „Wir gehen damit über die gesetzlich geforderten Vorgaben hinaus,“ so Hartmann. Vorgeschrieben ist eine jährliche Pflichtfortbildungswoche für alle hauptamtlichen Einsatzdienstmitarbeiter, die beim DRK Rettungsdienst Mittelhessen mit einer Abschlussprüfung endet. Durch die neuen Angebote ist nun praktisches Üben im gesamten Jahresverlauf möglich. Insgesamt wird damit die Qualifikation der Mitarbeiter weiter ausgebaut.

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