Neue Retter für die Region Aachen


Angehende Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten für die Städteregion Aachen (Foto: DRK Aachen)Aachen (DRK) - Im August begann für elf junge Menschen die Ausbildung zur Rettungsassistentin/zum Rettungsassistenten beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in der Städteregion Aachen. Wie auch in den vergangenen Jahren bietet das DRK jungen, motivierten Menschen eine Ausbildung in einem anspruchsvollen Beruf. Sie alle wollen Rettungsassistentin/Rettungsassistent werden. Bei Ausbildungsbeginn im August ging es für den ersten Theorieteil der insgesamt dreijährigen Ausbildung zunächst zur DRK Landesschule (LANO) in Simmerath. Nun steht die erste praktische Phase an, dazu gab es einen kleinen Empfang durch die Geschäftsführung. Peter Timmermanns schwor die junge Truppe auf ihre große Verantwortung im täglichen Umgang mit hilfebedürftigen Menschen ein. Er zeigte auf, dass die zahlreichen Aufgabenbereiche des Deutschen Roten Kreuzes ineinander verzahnt sind und alle Mitarbeiter zusammen arbeiten um die gemeinsamen Ziele zu verwirklichen. Das Rote Kreuz sei, so Timmermanns weiter, wie eine große Familie. Eine Gemeinschaft die das Ziel hat den Menschen ohne Unterscheidung von Glauben, Herkunft oder politischer Einstellung zu helfen. Nicht ohne Bedeutung schreibt sich das Deutsche Rote Kreuz das Motto „Aus Liebe zum Menschen“ auf die Fahnen. Will man wissen warum sich junge Menschen für diesen Beruf mit Schichtdienst und belastenden Situationen entschieden haben, so erfährt man sich ähnelnde Antworten. So erzählt Murat Kocaman, 20 Jahre, der nach seinem Zivildienst beim DRK die Ausbildung begonnen hat: „Als besonders reizvoll empfinde ich die Vielseitigkeit, welche dieser Beruf mit sich bringt. Damit meine ich sowohl den Kontakt mit Menschen, Grundlagen der Medizin, als auch den Umgang mit technischen Hilfsmitteln.“ Die Auszubildenden erwartet nun die spannende Zeit auf den Lehrrettungswachen in der Städteregion. Sie werden auf die medizinischen Geräte, die Fahrzeuge und den Tagesablauf auf einer Rettungswache eingewiesen. Sie sollen unter praktischer Anleitung Maßnahmen, welche sie bereits in der Rettungsdienstschule erlernt haben, weiter vertiefen. Es wird nun also ernst für die elf Nachwuchsretter. Um dem stetigen Fortschritt in der Medizin gerecht zu werden setzt das DRK auf innovative Konzepte wie das kürzlich eingeführte „Crisis Resource Management“ zur professionellen Bewältigung von sehr anspruchsvollen Einsatzsituationen. Die Besten ihres Jahrgangs haben nach der Ausbildung gute Aussichten auf eine Übernahme im Rettungsdienst des DRK. „Durch fortlaufende Mitarbeitergespräche und Personalentwicklungsverfahren werden die Fähigkeiten der Azubis analysiert und gemeinsam mit den einzelnen Azubis weitere Entwicklungsmöglichkeiten bei uns für die Zeit nach der eigentlichen Ausbildung besprochen.“, so der leitende Lehrrettungsassistent Leander Thormann. Hohes Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Freude am Umgang mit Menschen sind Voraussetzung um die Ausbildung zum Rettungsassistenten gut bestehen zu können.

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