Multikulturelle Fortbildung beim Weißen Kreuz


Gute Resonanz auf erste Forbildungstermine (Foto: Weißes Kreuz) Bozen (pm) Mit einer Fortbildung zum Thema „Richtiges Verhalten bei Einsätzen mit Patienten anderer Kulturen“ für die Rettungssanitäter/-innen des Weißen Kreuzes in Südtirol, zieht man die Lehren aus spektakulären Zwischenfällen.

Wie wir alle wissen wird die Südtiroler Bevölkerung immer multikultureller. Das wirkt sich auch direkt auf die tägliche Arbeit der Rettungsdienste aus und stellt die Retter vor steigende Anforderungen in der rettungstechnischen Versorgung der Patienten anderer Kulturen, wirbt die Pressemeldung des Weißen Kreuz um Aufmerksamkeit.

Um Konfliktsituationen gerecht zu werden und so weit wie möglich zu vermeiden, organisiert der Landesrettungsverein Weißes Kreuz in Bozen Fortbildungen zum Thema „Richtiges Verhalten bei Einsätzen mit Patienten anderer Kulturen“.

Retter werden nämlich immer häufiger auch bei eigentlich unproblematischen Routineeinsätzen mit Gewohnheiten, Wertvorstellungen und speziellen Reaktionen konfrontiert, die von den Südtiroler Traditionen und Gewohnheiten stark abweichen können.

Die drei Veranstaltungen werden von Frau Nadja Schuster, Mitarbeiterin der Landesabteilung 24 – Familie und Sozialpolitik, und Don Mario Gretter, Diözesaner Beauftragter für die Ökumene und den interreligiösen Dialog, betreut.

Dieses Angebot wurde für die Bezirksleiter, Dienstleiter, Angestellten und Ehrenamtlichen der Sektionen Bozen und Salurn maßgeschneidert, da dies die Gemeinden mit dem relativ höchsten multikulturellen Bevölke-rungsanteil sind. Im Jahr 2011 sind Kurse für alle operativen Mitarbeiter/-innen des Weißen Kreuzes geplant.

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