Lehrrettungswache Wesel übt mit neuer Simulator Puppe


Neue Simulatorpuppe der JUH-Lehrrettungswache in Wesel. (Foto: JUH)

Neue Simulatorpuppe der JUH-Lehrrettungswache in Wesel. (Foto: JUH)

Wesel (JUH) – Für die Johanniter-Lehrrettungswache in Wesel wurde eine neue Patientensimulationspuppe beschafft. Die Puppe ersetzt ein älteres Modell desselben Herstellers. Die Anschaffungskosten in Höhe von mehr als 11.000 Euro wurden durch den Regionalverband Niederrhein übernommen.

Am vergangenen Samstag wurde die Puppe im Rahmen einer Fortbildung für Rettungsfachpersonal erstmalig eingesetzt. Um den vollen Funktionsumfang des Übungsgerätes nutzen zu können, wurden zunächst mehrere Mitarbeiter der Lehrrettungswache Wesel durch den Hersteller im Umgang mit der Puppe geschult. Der Trainer ist in der Lage mit einem Laptop und einer Fernbedienung verschiedene Notfallszenarien einzuspielen. Fast jedes notfallmedizinisch erdenkliche Krankheitsbild kann mit der Puppe simuliert werden. Die Puppe ist sogar in der Lage einen Puls oder eine echte Atmung zu simulieren. Vom Herzinfarkt bis hin zum Kreislaufstillstand ist alles drin.

Geübt werden kann auch eine realistische Blutdruck- und Puls-Messung, die Überprüfung der Atmung inklusive diverser Atemnotszenarien. Außerdem kann die Puppe beatmet werden, es lassen sich Infusionen anlegen und Elektroschocks zur Behandlung eines Kammerflimmerns verabreichen. Sogar ausgewählte Verletzungsbilder (ausgewählte Frakturen, Verbrennungen) können simuliert werden.

Die Puppe wird im Rahmen von Rettungsdienst– und Notarztfortbildungen eingesetzt. Auch Fortbildungen für Arzt-/ Zahnarztpraxen können mit einem Trainer der JUH in Zukunft durchgeführt werden. Mit dieser Puppe ist die Lehrrettungswache im Bereich der Notfallsimulation auf dem neuesten Stand der Technik.

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