Erste FSJler und BuFDis bestehen Rettungshelferlehrgang


Mit einem praxisorientierten Ausbildungskonzept werden die neuen Freiwilligen auf ihren Einsatz vorbereitet. (Foto: BRK Erlangen)

Mit einem praxisorientierten Ausbildungskonzept werden die neuen Freiwilligen auf ihren Einsatz vorbereitet. (Foto: BRK Erlangen)

Erlangen (BRK) – Beim BRK Erlangen ging der erste Rettungsdiensthelfer-Lehrgang für 24 Teilnehmer aus den BRK Kreisverbänden Erlangen-Höchstadt, Forchheim, Bamberg, Fürth und Süd-Franken erfolgreich zu Ende. Die neuen Freiwilligen treten nun den Dienst im Krankentransport an.

In 176 Stunden erhielten die Teilnehmer durch die Ausbilder Markus Kleeberg vom BRK Erlangen-Höchstadt und Hans-Peter Berr vom BRK Nürnberg das nötige theoretische und praktische Rüstzeug, um im Rettungsdienst und Krankentransport eingesetzt werden zu können.

Bedingt durch den Wegfall der Zivildienstleistenden musste schnell eine Lösung gefunden werden, wie das dringend notwendige Personal im Rettungsdienst ersetzt werden konnte.

Dem BRK Erlangen ist es gelungen für die Bereiche Rettungsdienst acht Personen und für den Bereich der Fahrdienste sieben Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen. Die jungen Damen und Herren die im Rettungsdienst eingesetzt werden, durchlaufen im August, also einen Monat vor dem regulären Dienstantritt bereits die Ausbildung zum Rettungsdiensthelfer/in.

Damit die Fachdienstausbildung zeitgerecht zum Beginn der Dienstzeit erfolgen kann, hat man sich in Erlangen entschlossen, selber für Teilnehmer aus dem Großraum einen Fachlehrgang durch zuführen. Besonderen Wert haben die beiden Rettungsassistenten und Ausbilder Markus Kleeberg und Hans-Peter Berr dabei auf eine praxisgerechte Ausbildung gelegt.

So wurden viele praktische Übungen eingebaut, vom Ablauf eines Krankentransportes, über Funkübungen, bis hin zum Notfalleinsatz.

Ergänzt wurde das ganze durch Gruppenarbeiten, in dem sich die Teilnehmer Einzel-Thematiken selber erarbeiten konnten, und dies dann allen vorgetragen haben. Gelobt haben die Teilnehmer die Verknüpfung von theoretischen und praktischen Lernen , auf die in Erlangen besonders Wert gelegt wird.

Viele der Lehrbeispiele und ein großer Teil der Lehrunterlagen mussten von den beiden Ausbildern erst erarbeitet werden, so das alleine für die Vorbereitung gesamt noch mal 200 Stunden angefallen sind, ein Engagement, das von Kreisgeschäftsführer Direktor Jürgen Üblacker besonders gelobt wurde.

Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer wurde von den Kursleitern gesorgt, nicht einfach war auch die Bereitstellung aller nötigen Übungsgeräte und Fahrzeuge. Der gesamte Kreisverband von der Feldküche, über die Ausbildung, die Rettungsdienst-Leitung, die Kreisbereitschaftsleitung bis hin zur realistischen Notfalldarstellung des JRK hat hier zusammen gearbeitet, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Immer mehr junge Menschen nutzen zum Glück für die Hilfsorganisationen die Möglichkeit sich in einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst zu engagieren.

Wer den Puls des Lebens wirklich spüren möchte, wer von Schule und theoretischen Wissen genug hat, wer herausfinden möchte, wie bereichernd es ist, anderen Menschen zu helfen, der kann sich beim BRK in einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder während des Bundesfreiwilligendienstes engagieren.

2 Responses to “Erste FSJler und BuFDis bestehen Rettungshelferlehrgang”

  1. Flo Popp on September 2nd, 2011 19:41

    Nochmal ein Lob an unsere Ausbilder… Markus Kleeberg und Hans Peter Berr..

    Es haben alle Kursteilnehmer vor ihren RS zu absolvieren.

  2. Sepp Daxberger on September 9th, 2011 16:43

    Die arbeitslosen RA werden es dem BRK danken!

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?