Bundeswehr-Simulationstechnik für Übungen im Bevölkerungsschutz


Ahrweiler (BBK) – BBK und Bundeswehr präsentieren Anwendung der Bundeswehr-Simulationstechnik für Übungen im Bevölkerungsschutz.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und das Streitkräfteunterstützungskommando (SKUKdo) haben im März die gemeinsame Nutzung der bei der Bundeswehr bewährten Simulationstechnik für Rahmenübungen (SIRA) vereinbart. Die Ausbildung und Vorbereitung von Führungskräften im Bevölkerungsschutz wird durch den Einsatz dieser zukunftsorientierten technischer Trainingssysteme in Stabsübungen an der BBK-eigenen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) weiter verbessert.

Der Vorteil der Technik ist, dass Gefahrenlagen wie zum Beispiel Hochwasser oder Großbrände realitätsnäher dargestellt werden können als bisher. Außerdem ist eine bessere Auswertung und Analyse von Übungen möglich, da alle Maßnahmen des Katastrophenschutzstabes dokumentiert und deren Konsequenzen nachvollzogen werden können.

Das computergestützte Simulationsprogramm SIRA wurde ursprünglich für die heerestaktische Aus- und Weiterbildung entwickelt. Es wird von der Bundeswehr genutzt, um die Ausbildung der militärischen Führer und Stäbe an einem Simulationssystem ohne großen Kräfte- und Mitteleinsatz (Volltruppenübung) zu verbessern. Die Folgen von Entscheidungen können so unmittelbar aufgezeigt und ausgewertet werden.

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