Bloody Malti und Mediguard kooperieren


Bad Honnef (pm) – „Bloody Malti“, eine Gruppe für realistische Unfall- sowie  Notfalldarstellung und Übungsmanagement der Malteser Bad Honnef, realisiert ab sofort praktische Lehrgangsanteile für die Deutschlandvertretung der „International School of Tactical Medicine“.

Im Rahmen des Lehrgangs „Tactical Life Saver“ lernen Polizisten, Soldaten und Angehörige von Sicherheitsdiensten, im Konfliktfall lebensrettende Handgriffe in Einklang mit ihrer eigentlichen Sicherungsaufgabe zu bringen. Umgekehrt erhalten Angehörige des Rettungsdienstes grundlegende taktische Fähigkeiten, um sich gegen Gewalttaten zu schützen und Gefahren durch Angreifer frühzeitig zu erkennen.

Dr. Rudolph Bermel, Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin und Oberfeldarzt der Reserve, leitet mit seiner Firma Mediguard die Deutschlandvertretung der „International School of Tactical Medicine“. Ziel des Projektes ist es, die Zusammenarbeit von Rettungsdiensten und Sicherheitskräften zu verbessern.

„Es geht besonders um Gefahrenerkennung und Gefahrenbewusstsein“, betont Dr. Bermel. „Wenn Rettungsdienst und Sicherheitskräfte bei Amokläufen, Raubüberfällen oder ähnlichen Situationen aufeinandertreffen, ist immer Gefahr im Verzug. Hier gilt es, besonnen zu handeln und die wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen zu beginnen, um sich selbst, die Kollegen und zu schützende Personen nicht zu gefährden und gleichzeitig eine optimale medizinische Versorgung für etwaige Geschädigte zu gewährleisten.“

Bloody Malti arbeitete schon mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des VoTeKK-Projektes, der Universität Bonn und der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) zusammen.

Der eintägige Kurs, der regelmäßig in Bonn stattfinden soll, steht Mitarbeitern von Rettungs- und Sicherheitsdiensten sowie Behörden offen.

Informationen: www.bloodymalti.de und www.taktische-notfallmedizin.de

One Response to “Bloody Malti und Mediguard kooperieren”

  1. Jörn on Juli 16th, 2012 12:27

    Schön, dieser Cross-Over zwischen HiOrg e. V. und privatwirtschaftlichem Unternehmen (GmbH?). Ob’s ein Zukunftsmodell/Modell für die Zukunft wird, muss sich allerdings erst noch weisen…

    Bewölkte Grüße aus Southwestern Germany

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