Bergwacht Württemberg: Grundlehrgang Notfallmedizin abgeschlossen


Heiningen (BW) – Erfolgreich haben kürzlich 18 Anwärter der Bergwacht Württemberg den Grundlehrgang Notfallmedizin abgeschlossen.

Die Bergwacht ist ganzjährig zuständig für den Rettungsdienst im Gebirge und im unwegsamen Gelände. Um diesem gesetzlichen Auftrag gerecht zu werden, müssen die Männer und Frauen der Bergwacht Württemberg umfangreiche Kenntnisse und Fertigkeiten erlangen. Wenn auch die notfallmedizinisch relevanten Erkrankungen und Verletzungen bezüglich der Schwere und Ausprägung gegenüber dem Notfallspektrum in städtischen oder ländlichen Bereichen keine grundsätzlichen Unterschiede aufweisen, so sind doch die äußeren Bedingungen und Begleitumstände im Mittel- und Hochgebirge sehr verschieden. Häufig erschweren sie die notfallmedizinische Versorgung und Behandlung an der Einsatzstelle.

Die Grundlage für die in der Regel drei Jahre dauernde Ausbildung der Bergretter in der Bergwacht Württemberg bildet die „Grundausbildung Notfallmedizin Bergwacht“. Sie wird zentral an der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler durchgeführt. Der Lehrgang basiert auf dem bundesweit einheitlichen Leitfaden der Bergwacht in Deutschland und orientiert sich an der Sanitätsdienstausbildung im DRK.

„Damit wird eine konstant hohe Qualität der paramedizinischen Versorgung auch im Gebirge und im unwegsamen Gelände sichergestellt“, erklärt der Landessanitätsreferent der Bergwacht Württemberg, Ralf Schuster.

Jetzt konnte er den 18 Bergwacht-Anwärtern die Urkunden überreichen.

(15.08.2014; Foto: Bergwacht Württemberg)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?