Barcamp zum Thema „Immobilisations- und Rettungstechniken“


Lübeck (DRK) – Die DRK-Rettungsdienstschule Schleswig-Holstein führte am vergangenen Samstag (01.06.2013) erstmalig ein Barcamp für Rettungsdienst-Mitarbeiter durch, die in der Ausbildung tätige sind.

Ein Barcamp ist ein offener Workshop, bei dem Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern selbst bestimmt werden.

Unter der Überschrift „Immobilisations- und Rettungstechniken“ haben die Teilnehmer ihre Themenschwerpunkte selbst gewählt und ohne fest vorgegebenen Zeitplan bearbeitet. Ziel der Veranstaltung war der gegenseitige Austausch von Wissen und Erfahrungen aus der Einsatzpraxis.

Verschiedene Vorgehensweisen zur Rettung und Immobilisation wurden ohne zeitliches Limit diskutiert und ausprobiert. Dadurch sollen Handgriffe und Abläufe für die Ausbildung und die Einsatztätigkeit optimiert werden.

Mit neun Lehrrettungsassistenten sowie einer Notärztin aus vier Rettungsdiensten wurde der Teilnehmerkreis bewusst klein gehalten. So sollte ein intensiver Austausch gewährleistet werden. Dadurch konnten sich alle Teilnehmer in die verschiedenen Themen einbringen.

Ein Schwerpunkt des Barcamps war die Erarbeitung von „best practices“ für die schonende Befreiung kritisch verletzter Kinder aus Kindersitzen. Weitere Themen waren die Immobilisation mit dem Spineboard, die Rettung aus Pkw sowie Lkw ohne Unterstützung der Feuerwehr sowie die Anwendung der Beckenschlinge. Dabei wurden die Methoden jeweils praktisch ausprobiert und anschließend diskutiert und bei Bedarf modifiziert.

Alle Teilnehmer beurteilten dieses Barcamp als sehr wertvoll. Zukünftig sollen weitere Veranstaltungen unter anderem zum Atemwegsmanagement und besonderen internistischen Fallsituationen stattfinden.

(Foto: DRK-Rettungsdienstschule Schleswig-Holstein)

2 Responses to “Barcamp zum Thema „Immobilisations- und Rettungstechniken“”

  1. Karsten Walter via Facebook on Juni 5th, 2013 14:08

    Statt immer nur Spineboard und Stifneck wäre ein Workshop: „Wie bediene ich meinen Perfusor?“ auch mal ganz nett.

  2. tangotango on Juni 5th, 2013 17:12

    Da sollte der MPG-Beauftragte weitaus besser helfen können als irgendein „Workshop“..

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