ASB-Aktionstag zum NotSanG


Lauf (ASB) – Die ASB-Schulen in Lauf an der Pegnitz sehen sich hinsichtlich des Notfallsanitäter-Gesetzes (NotSanG) gut gewappnet – und haben sich am Samstag (14.12.2013) an einem bundesweiten Start-Up-Tag beteiligt. Den Aktionstag haben die Schulen des Arbeiter-Samariter-Bundes gemeinsam mit den Akademien der Johanniter-Unfall-Hilfe ins Leben gerufen.

„Das neue Gesetz ermöglicht es bisherigen Rettungsassistenten, nach einer verkürzten Ausbildung mit anschließender Ergänzungsprüfung die Berufsbezeichnung Notfallsanitäter zu erlangen“, sagt ASB-Schulleiter Stefan Leibinger. „Am Samstag konnten wir interessierten Rettungsassistenten anbieten, ihren individuellen Weiterbildungsbedarf für das erfolgreiche Bestehen der Ergänzungsprüfung einschätzen zu lassen.“ Praktisch, mündlich und schriftlich sei der Wissensstand in prüfungsorientierten Fallsimulationen mit den Anforderungen des Notfallsanitäter-Gesetzes abgeglichen worden. Leibinger: „Am Ende des Tages stand eine persönliche Auswertung. Die Teilnahme war kostenlos.“

Beide Hilfsorganisationen haben im Frühjahr 2013 die Arbeitsgruppe NotSan gegründet. Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Ausbildungs- und Praxis-Fachleute der beiden Rettungsdienstanbieter. In regelmäßigen Arbeitstreffen erarbeiteten sie ein gemeinsames Curriculum für die Ergänzungsprüfung. Sie wird nach einhelliger Meinung der Fachmitglieder der AG NotSan auch von gestandenen Rettungsassistenten nicht ohne intensive Prüfungsvorbereitung erfolgreich abgelegt werden können.

Um Personalengpässe zu vermeiden, wird das Rettungsassistentengesetz bis zum 31. Dezember 2014 parallel Gültigkeit behalten. Ebenso wird es für die Dauer von sieben Jahren Übergangsregeln geben.

(Foto: ASB)

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