AED-Ausbildung für betriebliche Ersthelfer


Berlin (rd.de) – Ab 2011 werden betriebliche Ersthelfer in der Anwendung von Automatisierten Externen Defibrillatoren geschult.

In nächsten Jahr ändern sich die Vorschriften der Berufsgenossenschaften (BGG/GUV-G 948) für die Ausbildung betrieblicher Ersthelfer. Die Anwendung von AEDs gehört dann mit zum Ausbildungsprogramm.

Die ausbildenden Stellen müssen mindestens ein AED-Trainingsgerät pro Lehrgang vorhalten. Der Ausbildungszyklus zur Wiederbelebung umfasst die Einhelfermethode, die Zweihelfermethode und die Einbindung eines AED.

Der Fachausschuss „Erste Hilfe“ befürwortet den Einsatz und die freiwillige Anschaffung von AED in den Unternehmen. Voraussetzung für die Einführung der Frühdefibrillation im Betrieb ist nach Angaben der Deutschen Herzwacht, die Sicherstellung einer ärztlichen Fachaufsicht sowie die Ausbildung zum Ersthelfer und eine Unterweisung (Qualifizierung) am AED nach dem Medizinproduktegesetz. Ferner sind regelmäßige Auffrischungen am AED notwendig.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste-Hilfe stellt hierzu fest, dass innerhalb des verbindlichen Zeitrahmens der Lehrgänge der Breitenausbildung weder eine Einweisung nach MPG noch eine umfassende Schulung „bis zum sicheren Beherrschen“ auf einen bestimmten Gerätetyp gewährleistet werden kann.

Mehr Information: http://www.dguv.de/erstehilfe/de/pdf/bgg948.pdf

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